Die Gießener Hochschulgesellschaft e. V. (Gesellschaft von Freunden und Förderern der Justus-Liebig-Universität Gießen, GHG) ist eine der ältesten deutschen Hochschulgesellschaften.

Geschichte Im Jahr 1917 konstituierte sich unter Leitung des Geheimen Hofrates Otto Behaghel ein Ausschuss zur „Gründung einer Gesellschaft von Freunden und Förderern der Universität Gießen“. Die offizielle Gründung der „Gießener Hochschulgesellschaft“ erfolgte am 21. Februar 1918. Die ersten Vorsitzenden waren bis 1925 der Justizrat Wilhelm Grünewald und der Gießener Oberbürgermeister Karl Keller. Bis 1945 wurde der Vorsitz nicht an einen Angehörigen der Universität vergeben. Mit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise Ende 1929 setzte ein Mitgliederschwund ein, der nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten anhielt. Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 setzte die Wiederbelebung der Gießener Hochschulgesellschaft ein.Gießener Hochschulgesellschaft – Geschichte

Ziele ZieleGießener Hochschulgesellschaft – Ziele der Gießener Hochschulgesellschaft (GHG) sind entsprechend ihrer Satzung: die Förderung der Wissenschaften, ausgerichtet an den Aufgaben der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), die Verbreitung von wissenschaftlicher Bildung, die Pflege der Beziehungen zwischen Wissenschaft und Praxis.

Die GHG sieht sich als Verein, der das Miteinander von Stadt Gießen und Universität fördert und die Studierenden an der JLU unterstützt.Am Ende des Geldes zu viel Monat (Gießener Allgemeine Zeitung vom 20. Dezember 2022) Aus den Vermögenserträgen der „Stiftung Gießener Hochschulgesellschaft“Gießener Hochschulgesellschaft – Stiftung werden Einzel- und Verbundprojekte an der JLU sowie universitätsübergreifende Einrichtungen unterstützt und gefördert.Gießener Hochschulgesellschaft – Leistungen Der Umfang der vergebenen Fördermittel beläuft sich auf eine Summe von mindestens 50.000 Euro pro Jahr.Vor mehr als 100 Jahren gegründet (Gießener Anzeiger vom 26. Juni 2023)

Publikationsorgane Von 1918 bis 1966 bzw. 1968 gab die Gießener Hochschulgesellschaft die „Nachrichten der Giessener Hochschulgesellschaft“ sowie die Gießener Hochschulblätter heraus. Seit dem Jahr 1968 erfolgt die Herausgabe der „Gießener Universitätsblätter“, anfangs halbjährlich und heute einmal jährlich.Joachim Jacob: Zum Geleit, in: Gießener Universitätsblätter 50 (2017), S. 5f. pdf

Literatur Hugo Freund: 50 Jahre Gießener Hochschulgesellschaft, in: Gießener Universitätsblätter 1 (1968), Heft 1, S. 13–24 pdf Valentin Horn: Aus Vergangenheit und Gegenwart der Gießener Hochschulgesellschaft (= Berichte und Arbeiten aus der Universitätsbibliothek Gießen, Band 41), Gießen 1987. pdf 100 Jahre Gießener Hochschulgesellschaft. Gießener Universitätsblätter, Jg. 51 (2018) pdf darin u. a. Eva-Marie Felschow: Aus der Not geboren. Der Beginn der Gießener Hochschulgesellschaft, S. 39–40.

Weblinks Giessener Universitätsblätter bei JLUpub Nachrichten der Giessener Hochschulgesellschaft bei JLUpub

Einzelnachweise

Kategorie:Verein (Gießen) Kategorie:Justus-Liebig-Universität Gießen Kategorie:Vereinsgründung 1918