Die Charta von Riga ist ein international anerkanntes Regelwerk für die Erhaltung und Restaurierung historischer Objekte.
Geschichte Die Charta wurde am 23. und 24. Oktober 2000 auf der Regionalkonferenz der ICCROM in Riga zu Authentizität und historischer Rekonstruktion in Zusammenhang mit kulturellem Erbe verabschiedet. viewed 2011-04-18Natalia Dushkina Reconstruction and its interpretation in Russia – 2 viewed 2011-04-18 on Icomos website Dem folgend nahm der Europäische Verband der Museums- und Touristenbahnen (FEDECRAIL) die Charta von Riga bei seiner Jahresversammlung in Anse am 16. April 2005 als Richtlinie an.
Die Charta wird seither häufig als Richtlinie für die Restaurierung historischer Objekte im Eisenbahnwesen, besonders bei Schienenfahrzeugen, herangezogen.
Inhalt Wesentlicher Inhalt der Charta ist das Prinzip, Originalsubstanz weitestmöglich zu erhalten. Moderne, in Einzelfällen nachzurüstende Technik, muss deutlich erkennbar von der Originalsubstanz unterscheidbar sein.
Weblinks Überblick über Konventionen und Chartas im musealen Bereich Deutscher Text der Charta von Riga
Einzelnachweise
Kategorie:Denkmalrecht Riga Kategorie:2000 Kategorie:Rechtsquelle (21. Jahrhundert)