Karl Frobenius (* 1852; † 1932; vollständiger Name: Karl Friedrich Theodor Frobenius) war ein deutscher Architekt und kommunaler Baubeamter, der zunächst als Stadtbauinspektor in Berlin und von 1900 bis 1908 als Stadtbaurat in Wiesbaden arbeitete.Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden: Geschichte Kanalisation und Klärwerk in Wiesbaden; Vom 19. Jahrhundert bis heute, 2015, S. 42, abgerufen am 6. September 2024 (nennt Lebensspanne 1852–1932; datiert den Beginn seiner Tätigkeit als Stadtbaurat in Wiesbaden irrtümlich auf 1905)

Während seiner Zeit in Berlin wurde er von der Stadtverwaltung in den Geschäftsführenden Ausschuss für die Gewerbeausstellung Berlin 1896 entsandt.erwähnt im Hauptkatalog der Gewerbeausstellung Berlin 1896 Er wurde 1902 mit dem preußischen Roten Adlerorden 4. Klasse ausgezeichnet.Centralblatt der Bauverwaltung, 22. Jahrgang 1902, Nr. 47 (vom 14. Juni 1902), S. 285. (Notiz zur Ordensverleihung; hier eindeutig bereits als Stadtbaurat in Wiesbaden ausgewiesen) Sein berufliches Schaffen nach dem Ausscheiden aus dem Dienst bei der Stadt Wiesbaden ist unerforscht.

Bauten Nach Frobenius’ Plänen entstanden viele Schulen und andere öffentliche Gebäude, z. B.: 1886: Desinfektionsanstalt I in Berlin, Luisenstadt, Ohlauer Straße 39/41 (unter Denkmalschutz) in der Denkmaldatenbank des Landesdenkmalamts Berlin, zuletzt abgerufen am 16. Januar 2025 1886–1887: 115. Gemeindeschule und 237. Gemeindeschule mit Lehrerwohnhaus in Berlin, Luisenstadt, Skalitzer Straße 55/56 (im Blockinneren; unter Denkmalschutz) in der Denkmaldatenbank des Landesdenkmalamts Berlin 1887: 1. Realschule in Berlin, Luisenstadt, Alexandrinenstraße 5/6 (unter Denkmalschutz) in der Denkmaldatenbank des Landesdenkmalamts Berlin, zuletzt abgerufen am 16. Januar 2024 1890–1891: 6. Realschule in Berlin, Tempelhofer Vorstadt, Mehringdamm 59 (verändert; unter Denkmalschutz) in der Denkmaldatenbank des Landesdenkmalamts Berlin, zuletzt abgerufen am 16. Januar 2024 um 1891: 40. Gemeindeschule in Berlin, Tempelhofer Vorstadt, Gneisenaustraße 7 (unter Denkmalschutz) 1892: Ausflugslokal Eierhäuschen in Berlin-Plänterwald (unter Denkmalschutz) in der Denkmaldatenbank des Landesdenkmalamts Berlin, zuletzt abgerufen am 16. Januar 2025 1897: Goethe-Gymnasium in Frankfurt am Main (Wettbewerbsentwurf 1893; im Zweiten Weltkrieg zerstört)Gymnasium in Frankfurt am Main 1893 (Datenbank „archthek“, Auszug Architekturwettbewerbe; bearbeitet von Ulrich Bücholdt), zuletzt abgerufen am 16. Januar 2025

Einzelnachweise

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