Die Liste von Zwischenfällen bei Philippine Airlines zeigt eine Übersicht über die Zwischenfälle mit Todesfolge oder Totalschaden von Flugzeugen bei der philippinischen Fluggesellschaft Philippine Airlines.

Von 1946 bis Januar 2024 kam es bei Philippine Airlines zu 56 Totalschäden von Flugzeugen. Bei 36 davon kamen 469 Menschen ums Leben.Unfallstatistik Philippine Airlines, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 22. Februar 2024. Vollständige Liste:

1940er-Jahre Am 1. Oktober 1946 wurde mit einer Douglas DC-3 der Philippine Airlines (Luftfahrzeugkennzeichen PI-C59 ??) in einem abgelegenen Sumpf bei Bulusan (Philippinen) eine Bauchlandung gemacht, nachdem die Piloten die Orientierung verloren hatten. Alle 5 Insassen, drei Besatzungsmitglieder und zwei Passagiere, überlebten den Unfall. Das Flugzeug wurde irreparabel beschädigt.

Am 25. Januar 1947 wurde eine Douglas DC-3/C-47A-25-DK der Philippine Airlines (PI-C12) in einer Höhe von 480 Metern im Anflug auf den Flughafen Kai Tak (Hongkong) in den 525 Meter hohen Mount Parker (Hongkong) geflogen. Durch diesen CFIT (Controlled flight into terrain) wurden alle 4 Besatzungsmitglieder getötet, die einzigen Insassen auf dem Frachtflug.

Am 16. Juni 1947 wurde mit einer Douglas DC-3/C-47A-70-DL der Philippine Airlines (PI-C11) bei Cebu (Philippinen) eine Notlandung auf einem Strand gemacht. Nähere Einzelheiten sind derzeit nicht verfügbar. Es gab keine Todesfälle. Das Flugzeug wurde irreparabel beschädigt.

Am 13. September 1947 wurde eine Douglas DC-3 der Philippine Airlines (PI-C59) am Flughafen Zamboanga (Philippinen) irreparabel beschädigt. Nähere Einzelheiten sind derzeit nicht verfügbar. Über Personenschäden liegen keine Informationen vor.

Am 26. Dezember 1947 wurde eine Douglas DC-3/C-47A-DL der Philippine Airlines (PI-C36) auf dem Flughafen Manila (Philippinen) durch einen Taifun irreparabel beschädigt. Über Personenschäden ist nichts bekannt.

Am 26. Dezember 1947 wurde eine Douglas DC-3 der Philippine Airlines (PI-C10) auf dem Flughafen Manila (Philippinen) durch einen Taifun irreparabel beschädigt. Über Personenschäden ist nichts bekannt.

Am 26. Dezember 1947 wurde eine Douglas DC-3 der Philippine Airlines (PI-C3) auf dem Flughafen Manila (Philippinen) durch einen Taifun irreparabel beschädigt. Über Personenschäden ist nichts bekannt.

Am 26. Dezember 1947 wurde eine Douglas DC-3 der Philippine Airlines (PI-C53) auf dem Flughafen Manila (Philippinen) durch einen Taifun irreparabel beschädigt. Über Personenschäden ist nichts bekannt.

Am 21. Januar 1948 wurde an einer Douglas DC-3 der Philippine Airlines (PI-C145) vor der Landung auf dem Flughafen Iloilo-Mandurriao (Philippinen) das Fahrwerk nicht ausgefahren. Es kam zu einer Bauchlandung, das Flugzeug wurde irreparabel beschädigt. Alle Insassen überlebten den Unfall.

Am 20. April 1948 stürzte eine Douglas DC-3/C-47A-25-DK der Philippine Airlines (PI-C14) kurz vor der Landung auf dem Flugplatz Jolo (Philippinen) in eine Bananenplantage und wurde irreparabel beschädigt. Alle 13 Insassen, drei Besatzungsmitglieder und 10 Passagiere, überlebten den Unfall. Je ein Pilot und Passagier wurden verletzt.

Am 17. Mai 1948 verunglückte eine Douglas DC-3 der Philippine Airlines (PI-C143) beim Start vom Flugplatz Cebu-Lahug (Philippinen). Das Flugzeug wurde irreparabel beschädigt. Alle 17 Insassen, drei Besatzungsmitglieder und 14 Passagiere, überlebten den Unfall.

mini|Eine Douglas DC-6B der Philippine Airlines, baugleich mit der 1948 verunglückten

Am 15. November 1948 überrollte eine Douglas DC-6 der Philippine Airlines (PI-C291) bei der Landung auf dem Flugplatz Wake Island (Außengebiet der Vereinigten Staaten) das Landebahnende. Das Flugzeug wurde irreparabel beschädigt. Alle Insassen (Anzahl unbekannt) überlebten den Unfall.

Am 7. Mai 1949 stürzte eine Douglas DC-3/C-47B-35-DK der Philippine Airlines (PI-C98) nach der Explosion einer Zeitbombe an Bord vor der Insel Alabat in die Bucht von Lamon (Philippinen). Die Zeitbombe war von zwei Ex-Sträflingen in das Flugzeug gebracht worden, die von einer Frau und einem Mann angeheuert worden waren, die versuchten, den Ehemann der Frau zu töten, einen Passagier des Flugzeugs. Alle 13 Insassen, drei Besatzungsmitglieder und 10 Passagiere, kamen ums Leben.

1950er-Jahre Am 24. Januar 1950 verschwand eine Douglas DC-3/C-47A-15-DK der Philippine Airlines (PI-C22) auf einem Flug zwischen Iloilo City und Manila (Philippinen). Alle 4 Insassen, drei Besatzungsmitglieder und der einzige Passagier, kamen ums Leben.

Am 10. März 1952 streifte eine Douglas DC-3/C-47A-35-DL der Philippine Airlines (PI-C5) beim Start vom Flughafen Mactan-Cebu (Philippinen) das Dach eines Hauses und stürzte ab. Alle 3 Besatzungsmitglieder, die einzigen Insassen auf dem Frachtflug, kamen ums Leben.

Am 30. März 1952 verunglückte eine Douglas DC-3/C-47A-DL der Philippine Airlines (PI-C270) beim Start vom Flughafen Baguio-Loakan (Philippinen). Dabei kamen von den 29 Insassen 10 ums Leben, zwei Besatzungsmitglieder und 8 Passagiere.

Am 14. Januar 1954 verloren die Piloten einer Douglas DC-6 der Philippine Airlines (PI-C294) 6 Kilometer östlich des Flughafens Rom-Ciampino (Italien) während des Sinkflugs die Kontrolle über das Flugzeug, nachdem es in heftige Turbulenzen eingeflogen war. Alle 16 Insassen, neun Besatzungsmitglieder und 7 Passagiere, kamen ums Leben.

Am 21. Juni 1957 wurde eine de Havilland Canada DHC-3 Otter der Philippine Airlines (PI-C52) an einem unbekannten Ort in den Philippinen irreparabel beschädigt. Über Personenschäden liegen keine Informationen vor.

Am 11. Dezember 1957 kippte eine de Havilland Canada DHC-3 Otter der Philippine Airlines (PI-C55) nach dem Start vom Flugplatz Ozamiz City-Labo (Philippinen) in 20 Metern Höhe plötzlich nach links, stürzte nach unten, schlug gegen zwei Bäume und fing Feuer. Obwohl das Gewicht im Limit war, lag der Schwerpunkt aufgrund der fast alle hinten sitzenden Passagiere weit außerhalb der zulässigen Grenze. Dadurch konnte der Pilot die Längsneigung nicht mehr kontrollieren. Von den 12 Insassen wurden 2 getötet, je ein Besatzungsmitglied und Passagier.

1960er-Jahre Am 12. Januar 1960 kam es mit einer Scottish Aviation Twin Pioneer 2 der Philippine Airlines (PI-C430) bei einem Trainingsflug auf dem Flughafen Plaridel (Philippinen) zu einer Bruchlandung. Alle drei Besatzungsmitglieder, die einzigen Insassen, überlebten den Unfall. Das Flugzeug wurde irreparabel beschädigt.

Am 14. Juli 1960 ging in einer Douglas DC-3/C-47A-DL der Philippine Airlines (PI-C16) beim Ausweichflug zum Flugplatz Cebu-Lahug (Philippinen) der Treibstoff aus. Die Piloten mussten eine Notwasserung in flachem Wasser durchführen, 40 Meter von der Küste von Mindanao. Alle 31 Insassen, drei Besatzungsmitglieder und 28 Passagiere, überlebten den Unfall.

mini|Douglas DC-3 der Philippine Airlines, baugleich mit den zahlreichen verunglückten dieses Typs

Am 23. November 1960 wurde eine Douglas DC-3C der Philippine Airlines (PI-C133) in einer Höhe von 6000 Fuß (1830 Metern) gegen den Berg Baco (Mindoro, Philippinen) geflogen, knapp 200 Kilometer südlich von Manila. Das Wrack wurde erst sieben Tage später gefunden. Bei diesem CFIT (Controlled flight into terrain) wurden alle 33 Insassen getötet, vier Besatzungsmitglieder und 29 Passagiere.

Am 22. Dezember 1960 fiel bei einer Douglas DC-3/C-47A-90-DL der Philippine Airlines (PI-C126) unmittelbar nach dem nächtlichen Abheben vom Flughafen Mactan-Cebu (Philippinen) das Triebwerk Nr. 1 (links) aus. Das Flugzeug stürzte am Ort Talamban ab, 2,5 Kilometer nordnordöstlich des Flughafens, und brannte aus. Von den 37 Insassen kamen 28 ums Leben, zwei Besatzungsmitglieder und 26 Passagiere.

Am 27. Juli 1962 stürzte eine de Havilland Canada DHC-3 Otter der Philippine Airlines (PI-C56) bei Mutya, Misamis Oriental (Philippinen) in einen Wald, rund 65 Kilometer von der geplanten Strecke entfernt. Beide Insassen, der Pilot und der einzige Passagier, wurden getötet.

Am 12. Oktober 1962 stürzte eine Fokker F-27 Friendship 100 der Philippine Airlines (PI-C503) kurz nach dem Abheben vom Flughafen Manila (Philippinen) auf einem Trainingsflug ab. Es wird vermutet, dass beim Üben eines Triebwerksausfalls das falsche Triebwerk zusätzlich abgestellt wurde. Alle 3 Besatzungsmitglieder, die einzigen Insassen, kamen ums Leben.

Am 23. Oktober 1962 verunglückte eine Douglas DC-3 der Philippine Airlines (PI-C485) bei der Landung auf dem Flughafen Cagayan de Oro (Philippinen) und fing Feuer. Das Flugzeug wurde irreparabel beschädigt. Alle drei Besatzungsmitglieder, die einzigen Insassen auf dem Frachtflug, überlebten den Unfall.

Am 2. März 1963 wurde eine Douglas DC-3/C-47B-30-DK der Philippine Airlines (PI-C489) in einer Höhe von 3000 Fuß (910 Metern) in den Berg Boca geflogen, 80 Kilometer südöstlich des Zielflughafens Davao (Philippinen). Bei diesem CFIT (Controlled flight into terrain) wurden alle 27 Insassen getötet, drei Besatzungsmitglieder und 24 Passagiere.

Am 21. Februar 1964 wurde eine Douglas DC-3/C-47B-10-DK der Philippine Airlines (PI-C97) in der Nähe von Marawi (Philippinen) bei einer Flughöhe von gut 800 Metern in Bäume an einem Berg geflogen. Trotz Instrumentenflugbedingungen in schlechtem Wetter flogen die Piloten zunächst nach Sichtflugregeln weiter und auf jeden Fall viel zu tief. Bei diesem CFIT (Controlled flight into terrain) überlebte von den 32 Insassen nur ein Passagier, alle anderen, 3 Besatzungsmitglieder und 28 Passagiere, wurden getötet.

Am 20. Mai 1964 wurde eine de Havilland Canada DHC-3 Otter der Philippine Airlines (PI-C51) am Sibuco Point (Philippinen) ins Gelände geflogen. Trotz Instrumentenflugbedingungen in sehr schlechtem Wetter flog der Pilot nach Sichtflugregeln und auf jeden Fall viel zu tief. Durch diesen CFIT (Controlled flight into terrain) wurden alle 11 Insassen getötet, der Pilot und die 10 Passagiere.

Am 20. Oktober 1965 stürzte eine Douglas DC-3/C-47A-25-DK der Philippine Airlines (PI-C144) beim Start vom Flughafen Manila (Philippinen) ab. Trotz vollen Seitenruderausschlags nach rechts drehte und kippte die Maschine immer weiter nach links, bis sie im Sinkflug bei Vollgas einen Baum streifte und nach der Kollision mit einem Strommast abstürzte. Auslöser war die schon vor dem Start fehlerhafte Einstellung der Seitenrudertrimmung nach links, zusätzlich eine leichte Überladung der Maschine. Von den 37 Insassen wurde ein Passagier getötet, die drei Besatzungsmitglieder und 33 Passagiere überlebten.

Am 29. Juni 1966 wurde eine Douglas DC-3/C-47A-90-DL der Philippine Airlines (PI-C17) in der Nähe von Sablayan (Philippinen) in einer Höhe von 700 Metern gegen den 1067 Meter hohen Berg Rabañgan geflogen. Bei diesem CFIT (Controlled flight into terrain) wurden von den 28 Insassen 26 getötet, alle vier Besatzungsmitglieder und 22 Passagiere.

Am 28. Februar 1967 stürzte eine Fokker F-27 Friendship 100 der Philippine Airlines (PI-C501) im Anflug auf den Flughafen Mactan-Cebu (Philippinen) 1,5 Kilometer vor der Landebahn ab. Grund war ein Kontrollverlust, der durch eine falsche Lastverteilung verursacht wurde, die den Schwerpunkt hinter die zulässige hintere Schwerpunktgrenze verlagert hatte. Von den 19 Insassen kamen 12 ums Leben, alle vier Besatzungsmitglieder und 8 Passagiere.

mini|BAC One-Eleven der Philippine Airlines, baugleich mit den zahlreichen verunglückten dieses Typs

Am 6. Juli 1967 wurde eine Fokker F-27 Friendship 100 der Philippine Airlines (PI-C527) nach dem Start vom Flughafen Bacolod City Domestic (Philippinen) in einen Berg geflogen. Durch diesen CFIT (Controlled flight into terrain) wurden alle 21 Insassen getötet, vier Besatzungsmitglieder und 17 Passagiere.