mini|hochkant|Urs Wiesendanger (2018) Urs Wiesendanger (* 19. August 1969 in Zürich) ist ein Schweizer Pianist, Schlagzeuger, Sänger, Komponist, Singer-Songwriter, Produzent und Arrangeur.
Leben und Wirken Schon mit drei Jahren begann Urs Wiesendanger Klavier zu spielen. Durch den Schlagzeuger Pierre Favre kam er zum Schlagzeugspiel und arbeitete auf eine Karriere als Jazzschlagzeuger hin. Erst 12 Jahre alt, ging er bereits mit der Big Band des Schweizer Fernsehens auf Tour und trat zusammen mit seinem älteren Bruder, dem Jazzpianisten Chris Wiesendanger, in verschiedenen Schweizer Jazzclubs auf.
1984 trat er erstmals als Komponist von Popsongs in Erscheinung und begann auch schon als Produzent zu arbeiten. Diese frühe Produzententätigkeit sollte seinem weiteren Weg eine neue Richtung geben. Laut eigener Aussage hat ihn vor allem die Arbeit von George Duke beeinflusst.
Wiesendanger arbeitet seither für national wie international bekannte Künstler wie DJ Bobo, Nubya, Carmen Fenk, Rocco Ventrella, Nelly Patty, Christoph Walter, Perc Bady, Laskaar, Suzy Gonzalez, Dhenibe Romea und Andy Snitzer. Während seiner zahlreichen US-Aufenthalte produzierte und komponierte er für Jeff Lorber, Dave Koz, Warren Hill, Mickey Petralia, John Robinson, Chris Camozzi, Michael Landau, Dean Parks, Ruth Mixter und Warren Wiebe.
Mit weiteren namhaften Künstlern wie Robert Damper, Kenny G, Snoop Dogg, Coolio, Bligg, Bro’Sis, Patricia Kaas, Pete Penicka, Andrea Berg, Angélique Kidjo, Michael Sembello, Eric Benét, Thierry Condor und Eric Marienthal arbeitete Wiesendanger ebenfalls zusammen.
2018 wurde sein Album Breakfast in Paris mit dem Akademia Award für den besten Popsong ausgezeichnet. Jay Graydon und Laura Story haben eigens zu diesem Album Titel komponiert und selbst mitgewirkt.
Neben seinen Musikproduktionen arbeitet Wiesendanger für das Schweizer Fernsehen und komponiert auch Filmmusik, z. B. für Federica de Cesco (ein Porträt über die Schweizer Schriftstellerin Federica de Cesco) oder für Stefanie’s Present (dt. Stefanies Geschenk).. Für drei Musikvideos von DJ Bobo hat Wiesendanger ebenfalls komponiert, Believe, Life goes on und Get on Up, aus dem Album Mystorial aus dem Jahr 2016.
Diskografie Soloalben 1998: The Real Me 2005: Somebody New 2014: Somebody New (Re-release) 2014: The Real Me (Re-release) 2014: I Will 2015: Unreleased Tracks 2017: A Tribute To The King 2018: Breakfast In Paris
Singles 2014: Stuff Like That 2023: Forever More 2023: Untold 2023: Interstate 101 2024: All The Things 2024: City Of Neon Dreams 2024: Don’t Look At Me Like That 2024: Suzanne 2025: Ive Got You Covered
Weblinks
Musikdatenbank bei Radio Swiss Pop Porträt Urs Wiesendanger als Produzent
Einzelnachweise
Kategorie:Jazz-Schlagzeuger Kategorie:Keyboarder Kategorie:Komponist (Schweiz) Kategorie:Musikproduzent Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1969 Kategorie:Mann