mini|Die Pyramide im Neuen Garten Die Pyramide ist ein für König Friedrich Wilhelm II. errichteter Eiskeller im Neuen Garten in Potsdam.

Geschichte Das Bauwerk wurde von 1791 bis 1792 errichtet. Friedrich Wilhelm II. beauftragte Carl Gotthard Langhans und Andreas Ludwig Krüger mit der Planung. 1833 wurde die Pyramide umgebaut. Als Architekt des Umbaus fungierte Albert Dietrich Schadow.Martin Gussone: Die „Ägyptisierung“ der Pyramide im Neuen Garten zu Potsdam. In: Koldewey-Gesellschaft (Hrsg.): Bericht über die 44. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung vom 24. bis 28. Mai 2006 in Wrocław/Breslau. Habelt-Verlag, Bonn 2008, S. 228–237.

Beschreibung mini|Hieroglyphen über dem Eingangsportal Die Pyramide ist eines der ersten Gebäude im Zuge der aufkommenden Ägyptenbegeisterung im 18. Jahrhundert. Ein weiteres Bauwerk dieser Zeit im Neuen Garten ist die Ostfassade der ebenfalls von Carl Gotthard Langhans entworfenen Orangerie. An den Außenwänden der Pyramide befinden sich hieroglyphische Wandverzierungen. Diese sind bis heute noch nicht restlos entschlüsselt. Ursprünglich hatte die Pyramide an jeder Seite einen Eingang, von denen drei jedoch Attrappen waren. Heute ist nur noch ein Eingang erhalten.

Im Inneren der Pyramide befindet sich ein kuppelförmiger Raum, in dem im Winter das Eis eingelagert wurde, das angeblich im Herbst noch nicht geschmolzen war. Der Raum war zwei Quadratmeter groß. An der Ostseite des Raumes befindet sich eine etwa einen Meter hohe Nische, deren Zweck bis heute nicht geklärt ist. Unter dem Raum befindet sich ein Keller, der bis zu fünf Meter in die Tiefe geht. Die Schlossküche des Marmorpalais befindet sich nicht weit von dem Bauwerk entfernt.

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Einzelnachweise

Pyramide Neuer Garten Kategorie:Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Pyramide Neuer Garten Pyramide Neuer Garten Kategorie:Neuzeitliche Pyramide Kategorie:Bauwerk von Carl Gotthard Langhans Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Brandenburg Kategorie:Erbaut in den 1790er Jahren