mini|hochkant|Grabmal Michael I. in der Wawel-Kathedrale mini|hochkant|Grabmal Johann III. Sobieskis in der Wawel-Kathedrale Francesco Placidi, (* zwischen 1710 und 1715 in Rom; † 1782 in Kozienice) war ein Architekt, Bildhauer und Steinmetz des Barock. Placidi gehörte zu den zahlreichen italienischen Barockkünstlern, die für wohlhabende Magnaten in Polen-Litauen tätig waren.
Leben Placidi kam zwischen 1710 und 1715 in Rom zur Welt. Zwischen 1738 und 1740 war er in Dresden tätig, wo er an der Hofkirche mitarbeitete. Spätestens 1742 war er in Polen-Litauen, wo er zum königlichen Hofarchitekten ernannt wurde. 1750 wurde er geadelt. Sein Todesjahr 1782 gilt als Ende des Barocks in Polen. Neben Gebäuden schuf er zahlreiche Altäre und Grabmale in der Abtei Tyniec, der Wawel-Kathedrale und der Marienbasilika in Krakau, der Frauenburger Kathedrale u. v. a.
Werke (Auswahl) mini|hochkant|Piaristenkirche in Krakau Katholische Hofkirche, Dresden Piaristenkirche, Krakau Palast in Grabki Duże; Larisch Palais, Krakau Lipski-Kapelle, Krakau Batholomäuskirche, Morawica Popielowie Palais Krakau Dreifaltigkeitskirche, Krakau-Kazimierz Bischofspalais Biały Prądnik, Krakau Bischofspalais Wolbórz, Wolbórz Palast in Kozienice, Kozienice
Literatur Sztuka Krakowa. Kraków: Wydawnictwo Literackie, 1978, s. 392.
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