Das Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG) ist die Rechtsgrundlage für die Bildung und Tätigkeit von Personalräten sowie Jugend- und Auszubildendenvertretungen im öffentlichen Dienst des Bundes. Das Gesetz wurde am 9. Juni 2021 neu gefasst.

Es bestimmt zusammen mit der Wahlordnung zum Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVWO), wann, wo und wie Personalräte zu wählen sind.

Für die Landes- und Kommunalverwaltungen bestehen eigene Personalvertretungsgesetze.

In der DDR galt das Gesetz zur sinngemäßen Anwendung des Bundespersonalvertretungsgesetzes (BPersVG) – Personalvertretungsgesetz – der Deutschen Demokratischen Republik vom 22. Juli 1990. Dieses Gesetz konnte nach Festlegungen des Einigungsvertrages noch bis zum 31. Mai 1993 im Beitrittsgebiet Anwendung finden., Nr. 15.

Literatur

Wilhelm Ilbertz, Ulrich Widmaier: Kommentar Bundespersonalvertretungsgesetz mit Wahlordnung. 15. Auflage. Kohlhammer-Verlag, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-17-038986-1. Reinhard Richardi, Hans-Jürgen Dörner, Christoph Weber, Georg Annuß (Hrsg.): Personalvertretungsrecht, Bundespersonalvertretungsgesetz mit Erläuterungen zu den Personalvertretungsgesetzen der Länder, Kommentar. 6. Auflage. Verlag C.H. Beck, München 2023, ISBN 978-3-406-79806-1. Uwe Lorenzen, Diethelm Gerhold, Arne Schlatmann, Heinrich Rehak, Timo Hebeler, Arnim Ramm, Till Sachadae: Bundespersonalvertretungsgesetz, Kommentar. Loseblattwerk. R. v. Decker Verlag, Heidelberg 1975 ff., ISBN 978-3-7685-2177-2.

Weblinks

Einzelnachweise

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