Inge Besgen (* 27. November 1931 in Ingelheim am RheinVolker Dziemballa: Rüsselsheimer Künstlerin Inge Besgen wird 90 Jahre alt. In: Wiesbadener Kurier, 27. November 2021.) ist eine deutsche Künstlerin und Fotografin aus Rüsselsheim, die in Malerei und Grafik tätig ist.
Leben Inge Besgen studierte von 1981 bis 1985 Malerei und Grafik an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam, wo sie ihr Diplom erhielt.
Nach ihrem Studium hatte sie von 1985 bis 1989 einen Lehrauftrag im Saarland. 1985 gründete Inge Besgen die Merian-Kunstschule in Rüsselsheim.Michael Kapp: Rüsselsheim: Isabella Groth ist Fotografin aus Leidenschaft. In: Wiesbadener Kurier, 20. November 2021. Im Jahr 1994 erhielt sie den Kulturpreis der Stadt RüsselsheimCharlotte Martin: Inge Besgen, ein Leben im Buch. In: Wiesbadener Kurier, 28. Dezember 2020. und 1997 eine Auszeichnung für den besten Katalog ihrer Kategorie von der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main. 2000 wurde sie Mitglied des Kuratoriums des Kunstbeirats Opelvillen.
2006 gewann sie den ersten Preis für ein Foto zum Thema „Die Würde des Alters in der Fotografie“, welcher vom Deutschen Gewerkschaftsbund verliehen wurde. Zwei Jahre später, 2008, erhielt sie den Mühlenschlegelpreis der Robert Bosch Stiftung und wurde Mitglied der VG Bildkunst Bonn.
Inge Besgen zog 1996 in das Atelier M 55 auf dem Gelände der Adam Opel AG um. Sie lebt und arbeitet in Rüsselsheim am Main und erstellte zwischen 2010 und 2022 ein digitales Werkverzeichnis. In den Jahren 2019 bis 2022 wurde eine Filmdokumentation über ihr Leben und Werk produziert.Hans Dieter Erlenbach: Rüsselsheimer Künstlerin wird Teil eines internationalen Filmprojektes. In: Wiesbadener Kurier, 12. März 2019.
Auszeichnungen und Preise 1994: Kulturpreis der Stadt Rüsselsheim 1997: Auszeichnung für den besten Katalog ihrer Kategorie – Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main 2006: 1. Preis (Foto) „Die Würde des Alters in der Fotografie“ 2008: Mühlenschlegelpreis der Robert Bosch Stiftung
Ausstellungen Inge Besgen hat an zahlreichen Einzelausstellungen teilgenommen. Eine Auswahl davon ist:
1982–1989 1982: Maison de Europe, Luxemburg 1985: Galerie Wiegerink, Haarlem, Niederlande 1985: Museum Appeldorn 1987: Werkstattgalerie, Kassel 1989: Mousonturm, Frankfurt am Main
1992–1999 1992: Stadtmuseum Groß-Gerau 1994: Museum Evreux, Frankreich 1994: Brückenturm Galerie der Stadt Mainz 1996: Galerie Zeitkunst, Köln; Ferdinand Mayer, Kitzbühel 1996: Galerie Images, Amsterdam 1996: Galerie Anita Beckers, Darmstadt 1996: Schlosspark-Museum, Bad-Kreuznach 1997: Europäische Akademie für bildende Kunst, Trier 1997: Galerie Zeitkunst, Kitzbühel 1998: Adam Opel AG, Berlin 1999: WerkSchau M55, Rüsselsheim 1999: Regional-Galerie Südhessen, Darmstadt; Regierungspräsidium: „Straights“ 1999: Kunsthalle Trier, „Leiselust“, Galerie Maisenbacher 1999: Altes Rathaus Ingelheim, „Ars Nova“ 1999: Art Frankfurt One Artist Show mit „Carmsautra“, Galerie Zeitkunst
2000–2015 2000: Galerie Maisenbacher, Trier 2000: Kunstmesse RAI, Amsterdam: „inside-outside Galerie Maisenbacher“ 2000: Opel an der Spree: Carmsautra 2001: Forum Adam Opel AG, Rüsselsheim: Inge Besgen wird 70 2001: Stadtkultur: Carmsautra parts, „im Sinne der Sinne“ 2003: Galerie Conny van Kasteel: „Expositie 24“, Egmond aan Zee, Niederlande 2004: Triverses/Amersfoort (Conny van Kasteel), Niederlande 2004: Adam Opelhaus Friedrichstrasse, Berlin: „Bilder aus Grenzbereichen“ 2005: Galerie Veronica Kautsch, Michelstadt: „Collage und Malerei“ 2006: Kunst am Bau – Innengestaltung der Matthäuskirche Rüsselsheim 2006: Werkverzeichnis 2007: Neue Arbeiten: Kreuzstiche mit Performance, Stennerhaus Rüsselsheim 2007: Stennerhaus Rüsselsheim: Short Cut (Fotos) 2007: Inge Besgen: „Streetfaces“, Werkshalle A1 – Projekt von Viola Hildebrand-Schat und der Goethe-Universität Frankfurt/Main 2015: Description of Music, Kunstverein Bellevue-Saal, Wiesbaden
Werke in Sammlungen Die Werke von Inge Besgen sind in verschiedenen Kunstsammlungen vertreten, darunter: Klinik Innsbruck; Sparkasse Kitzbühel; Adam Opel AG, Rüsselsheim; Volksbank Rüsselsheim; Stadt Rüsselsheim; Hessisches Staatsministerium, Wiesbaden; Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Mainz; Stadt Mainz; Gutenberg Museum, Mainz; Museum Rüsselsheim; Adam Opel AG, Berlin; Sammlung Barbara Fleischer, Berlin; Sammlung Stenner, Berlin; Sammlung Otto Heinrichs, Rüsselsheim; Sammlung Gerd Darda, Rüsselsheim; Hessische Staatskanzlei, Roland Koch; Sammlung Dr. Viola Hildebrand-Schat; Sammlung Gisela Pettersson, Lübeck; Sammlung Gabriele Schaak, Lübeck; Sammlung Alice Angermayer, Mannheim; Matthäuskirche, Rüsselsheim; Ayurveda Klinik, Kathmandu – Nepal; Prof. Christof Amann, Frankfurt; Hessische Gas & Wasser, Darmstadt; Triversum, Alkmaar, Niederlande; Oberfinanzdirektion, Frankfurt am Main; Frauen-Museum, Hittisau, Österreich; Museum de Reede, Antwerpen, Belgien; Museum Wiesbaden; Archiv Motorworld, Rüsselsheim; Höll/Main; Frauen-Museum Wiesbaden (ab Januar 2024)
Literarische Werke Malerei 1993 AK. Vorwort von Dorothea Baer-Bogenschütz. Fotos: Horst Ziegenfusz, Frankfurt. Hrsg. Adam Opel AG, Rüsselsheim. Druckerei Dambmann, Rüsselsheim 1993. M55. geträumte Orte – reale Virtualität. Rüsselsheim, Adam Opel AG, Öffentlichkeitsarbeit 1997, ca. 80 Seiten. mit Christian Frosch, Sven Hoffmann, Helge Hommes, Bodo Korsig, Peter Schlör, Klaus Schneider, Lisette Verkerk: 8 positions / Maisenbacher Art Gallery. [Übers.: Paula de Lemos und Diana Söhnchen], rier : Maisenbacher Art Ed., 2001, 8 Seiten. Ich gehe den Weg meiner Sehnsucht bis zum Ende: Der lange Weg einer Künstlerin. Tredition Verlag, Ahrensburg 2020, 412 Seiten. ISBN 978-3-347-08707-1.
Literatur Petzinger, Renate (2004): Inge Besgen – Ripped's. Foto-Objekte. Selbstverlag, Kelkheim, 32 S. Inge Besgen – straights; [Ausstellung Regionalgalerie Südhessen im Regierungspräsidium Darmstadt, 27. Oktober bis 30. November 1999] / [Organisation Bärbl Pezzarossa-Cerimagic], Darmstadt: Regionalgalery Südhessen, 32 S. Pettersson, Gisela (1988): Jetzt handle ich: irgendwann hatte sie keine Lust mehr, nur das zu tun, was die anderen wollten; die Schneiderin Inge Besgen hat angefangen, Kunst zu machen im Männerwaschraum von Opel. In: EMMA (4), S. 20–21. Besten, Inge (1988): Blick-Kontakte, Rüsselsheim: Brun, 33 S.
Weblinks Website von Inge Besgen Charlotte Martin: Besuch bei Inge Besgen: Klangbilder markanter Charaktere. In: Wiesbadener Kurier, 16. November 2020. Lithografien und Gemälde. In: Wiesbadener Kurier, 15. Juni 2018.
Einzelnachweise
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