mini|Subaru Impreza 2,0i AWD (2013) Der Subaru Impreza (jap. ) ist ein Pkw der Kompaktklasse des japanischen Fahrzeugherstellers Subaru. Der Name kommt von Englisch impresa (Wappenmotto) und impression (Eindruck).

Der Impreza wurde konzipiert, um die Lücke zwischen dem großen Legacy und dem kleinen Justy zu füllen. Auch sollte er den Legacy in der WRC ablösen. Der Impreza wird als viertürige Limousine, als fünftüriger Kombi und seit Frühjahr 2007 auch als Schrägheckvariante angeboten. Wie bei Subaru üblich, wurde der Großteil der Fahrzeuge mit einem Boxermotor und permanentem Allradantrieb ausgestattet. Die viertürige Limousine stellt das sportlichste Modell der Impreza-Reihe dar. Mit ihm gewann Subaru bisher dreimal in Folge die Konstrukteurs-Rallye-Weltmeisterschaft.

Der Subaru Impreza STI wurde in der Production World Rally Championship (PWRC) im Rahmen der Rallye-Weltmeisterschaft 2011 eingesetzt. Hayden Paddon gewann nach vier Siegen bei vier Teilnahmen vorzeitig den PWRC-Meistertitel 2011.Ergebnisliste der PWRC-Läufe 2011. (wrc.com vom 11. September 2011; abgerufen am 18. September 2011)

Die sportlichsten Modelle der Baureihe werden WRX genannt, sie werden seit 2014 jedoch als eigenständige Baureihe vermarktet.

Erste Generation (GC/GF/GFC, 1992–2000) GC und GF sind die jeweiligen Buchstabenkombinationen, die in den zwei Fahrzeug-Identifizierungsnummern der Impreza-Plattformen verwendet wurden. GC bezog sich auf die viertürige Limousine (Sedan) und das GFC ab 1995 erhältliche Coupé. Mit GF wurden die fünftürigen Kombinationskraftwagen (Wagon) gekennzeichnet.

Die FIN des Impreza im Überblick:

Kennziffer Bedeutung G Impreza C/F Limousine/Coupé(Gfc)/Kombi 8/6/4/1 2.0/1.8/1.6/1.4 A/B/C/D/E/F/G MY92-93/MY94-95/MY96/MY97/MY98/MY99/MY00 2/4/5 Zweitürer/Viertürer/Fünftürer 8/7/E/D/S WRX/RA/STI (ab Vers. II)/STI RA/R/22B D/P 5-Gang manuell/4-Stufen-Automatik

Version I (1992–1995)

Die Fertigung des Impreza begann Ende Oktober 1992 in Japan, am 2. November startete der Verkauf. Der Impreza war von Beginn an in zwölf verschiedenen Versionen erhältlich. Die verschiedenen Modelle wurden in drei Gruppen eingeteilt: viertürige Limousine Sedan () in den Versionen HX-Edition S (HXエディションS), HX, CS, CF und CX, fünftüriger Kombi Wagon () in den Versionen HX-Edition S (), HX, HX Luftfederung (), CX und CS. Der Sedan und der Wagon waren mit 1,6- und 1,8-Liter-Boxermotor erhältlich, ähnlich den später in Europa erhältlichen Motoren. WRX, der als WRX und gewichtsreduziert als WRX-typeRA (RA für ). Der Impreza WRX war mit einem 2,0-Liter-Turbo-Boxermotor ausgestattet.

1993 wurde der Impreza offiziell in Europa vorgestellt. Zum Verkaufsstart gab es zwei wassergekühlte 4-Zylinder-Leichtmetall-Boxermotoren zur Auswahl – einen 1,6-Liter-Motor mit 66 kW (90 PS) und einen 1,8-Liter-Motor mit 76 kW (103 PS); darüber hinaus umfasste das Angebot zwei Karosserievarianten: den Subaru Impreza (fünftüriger Kombi) und die Subaru Impreza Limousine (viertürige Limousine). Der kleinere Motor entwickelte ein Drehmoment von 128 Nm, der 1,8-Liter-Motor 147 Nm, die Beschleunigung variierte zwischen 11,4 und 14 Sekunden, je nach Ausstattung und Modell. Die Bereifung war bei allen Modellen gleich, es kamen 175/70er-Reifen auf 14″-Felgen zum Einsatz. Auch damals musste bereits bleifreies Super-Benzin getankt werden, der Verbrauch wurde von Subaru zwischen 6,4 und 11,1 Litern angegeben, abhängig von Geschwindigkeit, Ausstattung und Modell. Servo-Lenkung und innen belüftete Scheibenbremsen vorn waren bei allen Modellvarianten serienmäßig. Der Impreza konnte in zwei verschiedenen Grundlackierungen und mit vier optionalen Sonderlackierungen geliefert werden. Die Grundlacke umfassten Arcticweiß (Farb-Nr. 30) und Tornadorot (Farb-Nr. 36). Die nur gegen Aufpreis erhältlichen Sonderlackierungen umfassten Islandgrün (Metallic) (Farb-Nr. 07; nicht für den Impreza 1.6 LX erhältlich), Azurgrün (Metallic) (Farb-Nr. 41), Gletscherblau (Metallic) (Farb-Nr. 68) und Kirschrot (Perl-Effekt) (Farb-Nr. 09; nicht für den Impreza 1.6 LX erhältlich).

In Japan wurde am 3. Juli 1993 der Impreza 2WD 1.6 CS Sperrdifferential (2WD 1.6 CSリミテッド), (erstmals serienmäßig mit einer Klimaanlage ausgestattet) vorgestellt. Nach dem WRC-Debüt im August des gleichen Jahres stieg die Nachfrage nach den WRX-Modellen stark an, am 9. Oktober 1993 kündigte Subaru deshalb mit dem Impreza Wagon WRX eine weitere WRX-Modellvariante an, die erste WRX-Wagon-Variante. Ausgestattet mit einem 162 kW (220 PS) leistenden 2,0-Liter-Turbo-Boxermotor und wahlweise mit manuellem 5-Gang- oder automatischem 4-Stufen-Getriebe mit 205/55er-Reifen auf 15″-Leichtmetall-Felgen erhältlich, war er in vier verschiedenen Farben erhältlich.Impreza Wagon WRX, Eintrag bei cars-directory.net (eng.)

WRX STI Am 20. Januar 1994 begann in Japan der Verkauf der ersten Impreza-WRX-STI-Modelle, sie wurden als Limousine und als Kombi angeboten. Grundlage für den WRX STI (oft auch Impreza WRX STI Version I genannt, offiziell hatte er jedoch keine Versionsnummer) bildete der bereits seit längerem erhältliche Impreza WRX. Im März pendelte sich die Produktion der STI-Modelle bei etwa hundert Stück pro Monat ein. Der WRX STI wurde mit einem 2,0-Liter-Turbo-Boxermotor ausgestattet, der 184 kW leistet und ein maximales Drehmoment von 309 Nm liefert. Die Fahrzeugmasse beträgt 1230 kg. Er war eines der ersten Autos von Subaru, das mit dem „Driver’s Control Centre Differential“ (DCCD) ausgestattet wurde. Dieses spezielle Mitteldifferential ermöglicht dem Fahrer zu entscheiden, ob er die Justierung des Differentials dem Computer überlässt oder die Einstellungen manuell wählt. Mit einem drehbaren Regler in der Mittelkonsole kann er die Drehmomentverteilung zwischen Hinter- und Vorderachse des Allradantriebes verändern und somit maßgeblichen Einfluss auf das Straßenverhalten des Fahrzeuges nehmen. Mit der Einführung dieser Technik zielte Subaru wieder auf ambitionierte Rallyefahrer. Äußerlich unterschied er sich von den leistungsschwächeren Ausführungen durch einen riesigen Heckspoiler, große Nebelscheinwerfer und spezielle Felgen. Ein weiteres Merkmal des WRX-STI ist die Tatsache, dass er in Handarbeit hergestellt wurde. Die am Fließband produzierten WRX wurden von den Subaru-Mechanikern aufwendig in eine WRX-STI-Version umgebaut. Ab Version II wurde auch der STI am Fließband produziert. Die Ausstattung des ersten STI war spärlich: keine Lüftung, keine Vorrichtung zum Einbau elektronischer Geräte wie Autoradios oder ähnlichem. Subaru zielte mit dem WRX STI auf kleine Rallye-Teams ab, die die unnötigen Bauteile sowieso entfernt hätten.

Sonderversionen Impreza GT Turbo 1994 veröffentlichte Subaru in der Schweiz den Impreza GT Turbo, oft auch Impreza GT Turbo Swiss genannt, dessen Motor 155 kW (210 PS) leistet und 260 Nm Drehmoment liefert. Der Turbolader des Schweizer GTs war größer als der der folgenden GT-Modelle in Deutschland; die Inneneinrichtung war spartanisch und die Sitze boten nur wenig Seitenhalt. Die Motorhaube war aus Aluminium gefertigt; eindeutiges Erkennungsmerkmal gegenüber den damaligen Serienmodellen waren die Lufteinlässe und die Lufthutze auf der Motorhaube, zudem war der Kühlergrill nicht von Plastikabdeckungen bedeckt. Passend zur Leistung wurde dem GT Turbo ein kleiner Heckflügel spendiert.Bilder vom Subaru Impreza GT Turbo Swiss

Impreza „Pirsch“ Ebenfalls im Jahr 1994 erschien in Europa das Sondermodell Impreza „Pirsch“, das auf die Anforderungen von Jägern abgestimmt wurde. Der „Pirsch“ war gegenüber den Serienfahrzeugen auf 195 mm höher gesetzt, besaß einen Unterbodenschutz, Frontschutzbügel, Laderaum-Schutzgitter, Schweißwannen, Fußwannen vorne, Schmutzfänger, Stoßfänger-Schutzfolien hinten und das obligatorische Dekor „Pirsch“, des Weiteren waren viele optionale Zubehörteile für Jäger im „Pirsch“-Katalog von Subaru zu finden. Grundlage für den „Pirsch“ bildete ein Impreza 1.8 GL mit einer 5-Gänge-„Dual-Range“-Übersetzung. (pdf; 1,2 MB)

Version II (1995–1996)

mini|links|Colin McRaes Subaru Impreza WRC (1995) mini|links|Logo des Impreza WRX STI 1995 holte sich Subaru mit Colin McRae den ersten WRC-Titel sowohl in der Fahrer- als auch in der Konstrukteurswertung. Dies hatte auch Auswirkungen auf das Serienangebot. Die Motorenpalette wurde nach oben erweitert, der 1,8-Liter-Motor wich dem neuen 2,0-Liter-Boxermotor mit 85 kW (115 PS) und einem Drehmoment von 170 Nm. Als Bereifung kamen 185/70er Reifen mit 14″-Felgen zum Einsatz. Hinzu kamen minimale Modellpflegemaßnahmen, so verschwanden zum Beispiel die Schutzbleche vor dem Kühlergrill. Zusätzlich neu ab Version II waren die Rückfahrsperre und die neuen Lackierungen, alle Lackierungen waren im Grundpreis enthalten. Brillantsilber (Metallic) (Farb-Nr. 06) und Calypsorot (Farb-Nr. 59) waren für alle Modelle lieferbar, für den 1.6 LX waren Islandgrün (Metallic) (Farb-Nr. 07), Kirschrot (Metallic) (Farb-Nr. 09), Arcticweiß (Farb-Nr. 30), Karibicblau (Metallic) (Farb-Nr. 40) und Mintgrün (Metallic) (Farb-Nr. 61) nicht verfügbar. (PDF; 1,2 MB)

Am 7. Januar 1995 stellte Subaru in Japan das erste Impreza Coupé vor, den Impreza Retna 200R Coupe (jap. リトナ). Das Design entsprach weitgehend dem World-Rallyecar von 1994 und war in drei verschiedenen Motorvarianten erhältlich, mit 1,5-Liter-, 1,6-Liter- und 2,0-Liter-Turbo-Motor. Der 1,5-Liter-Impreza Retna war nur mit Frontantrieb erhältlich, die beiden anderen Versionen lediglich mit permanentem Allradantrieb. Wahlweise waren alle Modelle mit manueller oder automatischer Schaltung erhältlich.

WRX STI Der Impreza WRX STI Version II war – anders als das Vorgängermodell – ein offizielles Modell von Subaru und die Konzeption und Produktion der Modelle fand ausschließlich durch Subaru Tecnica International statt, die auch für die World-Rallyecars verantwortlich sind. Der WRX STI Ver.II wurde als Limousine mit einem nun 200 kW (275 PS) starken 2-Liter-4-Zylinder-Turbo-Boxermotor ausgestattet, das Leergewicht betrug 1235 kg. Der Sports Wagon WRX STI Ver.II leistete 190 kW (260 PS) bei 1270 kg Leergewicht. Eine weitere Modellvariante war der WRX type RA STI Ver.II; RA bedeutete „race altered“, also rennverändert. Der Unterschied bestand in einem niedrigeren Heckspoiler, dem Entfall von Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern und Radio, einer kürzeren Getriebeübersetzung und einer Lufthutze auf dem Dach. Zudem war er nur in weiß erhältlich. Optional wählbar war die direkte Lenkung, er brachte ein um 35 kg niedrigeres Leergewicht auf die Waage als der normale WRX STI. Der type RA zielte auf die nationalen privaten Motorsportvereine ab, STI wollte diesen eine solide Grundlage für einen Umbau zu einem Gruppe-N-Wagen bieten.WRX STI Ver.II bei Subaru-Impreza.deBildergalerie des Impreza WRX STI Version II bei Subaru-Impreza.de.

Sonderversionen WRX STI Ver.II 555