mini|300px|Vuzenica/Saldenhofen (in der oberen Bildhälfte, nördlich der Drau) und Muta/Hohenmauthen (am Hügel im Vordergrund) mini|Romanische Filialkirche Heiliger Johannes der Täufer mini|hochkant|Barocke Pfarrkirche Heilige Margarete (Sveta Marjeta) in Muta. Muta () ist der Name des Hauptortes der Gemeinde Muta in Slowenien. Muta liegt an der Drau in der historischen Landschaft Spodnja Štajerska (Untersteiermark) und gehört heutzutage zur Region Koroška (Slowenisch-Kärnten).

Geschichte Den Namen Muta erhielt der Ort von einer Mautstelle zwischen dem Herzogtum Kärnten und der Mark an der Drau. Diese Mautstelle wurde 1192 erstmals erwähnt. Die Lage am Feistritzbach (Mučka Bistrica) kurz vor der Mündung in die Drau war ideal dafür. Im 15. Jahrhundert wurden zwei Schlösser erbaut, von denen aus sich der Verkehr gut überwachen ließ. Im Schloss Kienhofen ist heute ein Museum untergebracht.

Massengrab von Muta In Muta befindet sich ein Massengrab aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Massengrab der Kroaten (slowenisch: Grobišče Hrvatov) ist eine Ansammlung von Gräbern an sieben Standorten im nordöstlichen Teil der Siedlung am Ufer der Drau. Es enthält die Überreste von kroatischen Opfern.Mitja Ferenc: Grobišče Hrvatov. Geopedia (slowenisch). Ljubljana Dezember 2009: Služba za vojna grobišča, Ministrstvo za delo, družino in socialne zadeve. Abgerufen am 14. Februar 2024.

Weblinks

Website der Gemeinde auf Slowenisch Muta auf koroska.si (deutsch) Karte der Gemeinde Muta auf Geopedia

Einzelnachweise

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