Isidor Springer (* 23. Juli 1912 in Antwerpen; † 24. Dezember 1942 im Gefängnis Fresnes bei Paris oder nach anderen Angaben am 27. Dezember 1942 in Lyon, Frankreich) war ein Résistance-Kämpfer der Roten Kapelle.
Leben Isidor Springers Vater war Simon Springer und seine Mutter war Lona Springer, geborene Kunstlinger. Von 1930 bis 1931 lebte er in Paris. Springer kämpfte 1937/38 im Spanischen Bürgerkrieg gegen die Faschisten.
Er war Diamantenhändler in Brüssel und Kommunist. Er hatte Verbindungen zu Leopold Trepper und Anatoli Markowitsch Gurewitsch. Nach den Verhaftungen in der Brüsseler Rue des Atrébates floh er nach Paris.
Zusammen mit seiner Frau Flore Springer gehörte er zur Gruppe in Lyon.Jose Gotovitch: Du Rouge au Tricolore. Les Communists beiges de 1939 à 1944. Brüssel 1992, S. 561.
Siehe auch Personen der „Roten Kapelle“
Literatur Gilles Perrault: Auf den Spuren der Roten Kapelle. Europaverlag: Wien/München 1994, ISBN 3-203-51232-7. Hans Coppi junior: Die „Rote Kapelle“ im Spannungsfeld von Widerstand und nachrichtendienstlicher Tätigkeit. Der Trepper-Report vom Juni 1943 (pdf; 7,4 MB). In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 3, 1996. Hans Schafranek und Johannes Tuchel (Hrsg.): Krieg im Äther. Widerstand und Spionage im Zweiten Weltkrieg. Picus Verlag: 2004, ISBN 3-854-52470-6. Jose Gotovitch: Du Rouge au Tricolore. Les Communists beiges de 1939 à 1944. Brüssel 1992, S. 561. Leopold Trepper: Die Wahrheit. Autobiographie. dtv: München 1978, ISBN 3-423-01387-7
Weblinks https://juedischerundschau.de/article.2021-06.rote-kapelle-juden-im-spionagenetz-des-zweiten-weltkrieges.html https://www.scribd.com/document/173966421/Hans-Coppi-Die-Rote-Kapelle-1996
Einzelnachweise
Kategorie:Résistancekämpfer (Rote Kapelle) Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer) Kategorie:Belgischer Emigrant in Frankreich Kategorie:Belgier Kategorie:Geboren 1912 Kategorie:Gestorben 1942 Kategorie:Mann Kategorie:Interbrigadist