mini|Herbert Tumandl (2004) Herbert Tucmandl (* 1966)Stefan Ender, Wo bleibt der menschliche Makel? Orchester aus dem Rechenkasten: die Vienna Symphonic Library als Sammelbank der schönen Klänge, in: Der Standard, 9. Januar 2004 ist ein österreichischer Musiker, Komponist und Begründer der Vienna Symphonic Library.

Leben Tucmandl studierte zunächst Violoncello und war anschließend zwei Jahre Substitut bei den Wiener Philharmonikern. 1987, nach einer Ausbildung zum Kameramann, begann er Filme zu produzieren. Anfangs war er in der Werbe- und Dokumentarfilmbranche tätig, später führte er auch Regie für Spielfilme.

Daneben komponierte und produzierte er Musik zu mehreren Filmen, wobei er für deren Realisierung Computer und virtuelle Orchestermusik-Datenbanken verwendete. Aufgrund der beschränkten klanglichen Möglichkeiten der damaligen digitalen Archive entwickelte er schließlich ein eigenes Konzept und gründete 2000 die Vienna Symphonic Library, die heute zu den Marktführern auf diesem Gebiet gehört.

Auszeichnungen 2012: Österreichischer Filmpreis in der Kategorie „Beste Musik“ für die Filmmusik zu Atmen von Karl Markovics (2011)Herbert Tucmandl erhält Österreichischen Filmpreis

Filmographie (Auswahl) 1993: Indien 1996: Tatort: Mein ist die Rache 1999: Geboren in Absurdistan 2011: Atmen 2015: Superwelt 2019: Das letzte Problem 2023: Das Schweigen der Esel

Literatur (Auswahl) Andreas Ungerböck, Weltberühmt außerhalb Österreichs, in: ray. Filmmagazin, 8/2012

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