mini|Stolperstein Fritz Eisenstein (geboren 11. Juli 1903 in Bergheim, Kreis Höxter; ermordet 1943 in Auschwitz) war ein Kaufmann, den die Nationalsozialisten wegen seiner jüdischen Abstammung deportierten und umbrachten.
Fritz Eisenstein war der Sohn der Pferdehändler Sally und Paula Eisenstein. Bei einem Unfall im Schulsport erlitt er eine Verletzung, die zu einer Gehbehinderung führte. Nach dem Besuch des Gymnasiums und der Handelsschule in Detmold zog er nach Berlin und arbeitete im Warenhaus Tietz in der Klosterstraße. Nach einer weiteren Station als Lederhändler in Pforzheim kehrte er 1938 nach Steinheim zurück. mini|Transportkarte. Ankunft von Theresienstadt in Auschwitz Ab da deckt sich sein Schicksal mit vielen anderen: Die Novemberpogrome gegen die Juden führten zunächst dazu, dass Fritz Eisenstein 1938 kurze Zeit in „Schutzhaft“ genommen wurde – in seinem Fall war das ein Monat im KZ Dachau. Am 28. Juli 1942 deportierten die Nazis Fritz Eisenstein zusammen mit seiner verwitweten Mutter und seinem Neffen HeinzHeinz war geistig behindert und konnte deswegen nicht mit seinen Eltern emigrieren. Diese wanderten nach Shanghai aus. ins Ghetto von Theresienstadt. Ein halbes Jahr später, im Januar 1943 brachte man Fritz Eisenstein mit dem Neffen ins Konzentrationslager Auschwitz, wo sie ermordet wurden.
Einzelnachweise
Kategorie:Opfer des Holocaust Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1903 Kategorie:Gestorben 1943 Kategorie:Mann Kategorie:Person, für die in Nordrhein-Westfalen ein Stolperstein verlegt wurde Kategorie:Häftling im KZ Dachau Kategorie:Häftling im Ghetto Theresienstadt Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz