mini|Blick vom Platz der Weltausstellung durch die Grupenstraße in Richtung Marktkirche

mini|Brunnen im Stil der 1950er Jahre: Spielende Kinder

Die Grupenstraße war die erste Fußgängerzone in Hannover und wurde von den Hannoveranern anfangs gern als erste der Bundesrepublik deklariert.Stephan Lohr, Ludwig Zerull (Hrsg.): Die 1960er Jahre in Hannover. Künstler, Galerien und Straßenkunst. 2. Dezember 2007 - 30. März 2008, herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Sprengel-Museum Hannover, Hannover: Sprengel-Museum, 2007, ISBN 978-3-89169-206-6, S. 19; Vorschau über Google-Bücher Die von der OsterstraßeHelmut Zimmermann: Grupenstraße, in ders.: Die Straßennamen der Landeshauptstadt Hannover. Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1992, ISBN 3-7752-6120-6, S. 100 am Platz der WeltausstellungChronologie kurz gefasst, in Heidi Müller, Klaus Selle (Hrsg.), Astrid Bräuer, Anna Marohn, Kirsten Niederlein, Dagmar Reißhauer, Anke Schüler, Kirsten Timmer (Mitarb.): EXPOst. Großprojekte und Festivalisierung als Mittel der Stadt- und Regionalentwicklung: Lernen von Hannover. Im Rahmen des Projektes EXPO.doc, einer Kooperation von Bürgerbüro Stadtentwicklung Hannover, Institut für Freiraumentwicklung und Planungsbezogene Soziologie an der Universität Hannover, Stadtarchiv Hannover und dem Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtplanung an der RWTH Aachen ( = Arbeitsgruppe Bestandsverbesserung: AGB-Bericht, No. 48), Hannover; Aachen; Dortmund: Dortmunder Vertrieb für Bau- und Planungsliteratur, 2002, ISBN 978-3-929797-71-8 und ISBN 3-929797-71-2, S. 85ff.; hier: S. 97; Vorschau über Google-Bücher zur Schmiedestraße führende Verbindung war ursprünglich schon seit 1870 – noch vor der Reichsgründung – geplant worden, wurde dann aber erst in der Nachkriegszeit ab 1949Hermann Boockhoff, Jürgen Knotz (Bearb.): Grupenstraße, in dies.: Architektur in Hannover seit 1900, hrsg. von der Architektenkammer Niedersachsen, München: Callwey, 1981, ISBN 978-3-7667-0599-0 und ISBN 3-7667-0599-7, [ohne Paginierung; P 3] bis 1950 realisiert. Der Gesamtanlage lag die Idee eines direkten Weges für Fußgänger vom Kröpcke über den Marktplatz, vorbei an der Marktkirche bis zu dem damals als Sitz des Niedersächsischen Landtages geplanten Leineschlosses zugrunde. Die Wegebeziehung sollte als „städtebaulich Bereicherung“ sowohl die Kirche als auch das Schloss „auf neue Art zum Erlebnis“ bringen.

Für die Blockbebauung insbesondere zwischen der Grupen- und der Seilwinderstraße hatten sich zuvor Geschäftsleute und Grundstückseigentümer in der Aufbaugemeinschaft Hannover zusammengeschlossen, die die Gebäude dann nach Plänen des Architekten Jodl Egner errichten ließen.

Die Brunnenanlage mit den spielenden Kindern von Kurt Lehmann ergänzte die Anlage ab 1956.Rainer Ertel, Ernst-Friedrich Roesener: Hannoversches Brunnenbuch. Wasserspiele und Brunnen in Hannover. Fackelträger, Hannover 1988, ISBN 3-7716-1497-X, S. 14

Das Barmenia-Haus an der Ecke Grupen- und Schmiedestraße schloss dann jedoch erst 1958 bis 1959 durch den Architekten Karl-Heinz Lorey auf.Friedrich Lindau: Karl-Heinz Lorey, in ders.: Hannover. Wiederaufbau und Zerstörung. Die Stadt im Umgang mit ihrer bauhistorischen Identität. Schlütersche, Hannover 2001 (2. Auflage), ISBN 3-87706-607-0, S. 331; Vorschau über Google-Bücher

mini|„City-Spiel Hannover“; zwischen Klinkern eingelassene Bronzetafel zu den Spielobjekten der Grupenstraße und ihren Förderern

mini|Blick vom Marktplatz vorbei am Barmenia-Haus durch die Grupenstraße

Im Jahr 2004 förderte der Freundeskreis Hannover die Umgestaltung der Grupenstraße zu einer „familienfreundlichen Fußgängerzone“ mit 10.000,- Euro;Thomas: Grupenstraße wird zur Spielstraße, in: Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) vom 1. November 2004

Literatur Konstanty Gutschow: Stadtmitte Hannover. Beiträge zur Aufbauplanung der Innenstadt. Herausgegeben von der Aufbaugemeinschaft Hannover e.V. mit Unterstützung des Stadtbauamtes Hannover, Hannover: Verlagsgesellschaft Land und Garten, 1949

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Einzelnachweise

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