Amplifier ist eine Alternative-Rock-Band aus Manchester, Großbritannien.
Bandgeschichte Im Plattenladen von Neil Mahony fanden Sel Balamir, Matt Brobin und er selbst zusammen.Thorsten Pöttger: Amplifier. In: Eclipsed, Nr. 74, Juli/August 2005, S. 34. Alle drei hatten bereits Erfahrungen in diversen Bands gesammelt. Ihr erstes gemeinsames Konzert gaben sie im Mai 1999. Ihr Debütalbum Amplifier erschien im Mai 2004 bei dem britischen Label Music for Nations und wurde von der englisch- und auch deutschsprachigen Musikpresse sehr wohlwollendTP, ST, MW: Album des Monats: Amplifier, s/t (2/CD). In: Eclipsed, Nr. 73, Juni 2005, S. 46.Joe Asmodo: Amplifier. Hänschen klein, ging allein.... In: Eclipsed, Nr. 77, November 2005, S. 15. aufgenommen. Nach der Label-Pleite und dem Wechsel zum Label SPV wurde das Album im Juni 2005 als Doppel-CD wiederveröffentlicht. Die zweite CD enthält neben den Videos und B-Seiten der Singleauskopplungen auch den bis dahin nur auf dem Digipak erhältlichen Song Half Life.
Die EP The Astronaut Dismantles Hal, welche sechs Stücke und einen Hidden Track beinhaltet, erschien in Deutschland am 14. Oktober 2005 und zeigte eine stilistische Weiterentwicklung der Band auf. So wurden beispielsweise elektrische Schlagzeugloops beim Lied Into the Space Age eingebunden. Zuerst wurde jeder Bestandteil des Schlagzeugs getrennt und unabhängig voneinander aufgenommen und nachher im Computer, mittels eines Samplers, wieder zu einem Beat zusammengesetzt.
Das zweite Album mit dem Titel Insider erschien Ende September 2006. Für Balamir war der Vorgänger „langsamer, tiefer gespielt, mit längeren Songs – wie Mantras“.Thorsten Pöttger: Amplifier. Gekommen um zu bleiben. In: Eclipsed, Nr. 87, November 2006, S. 22. Hier uferten die Stücke nun weniger aus, waren „kompakter“.Anonymus: Kurzcharakteristik anlässlich der Vorstellung des The Art of Sysyphus Vol. 38-Heftbeilagen-Samplers. In: Eclipsed, Nr. 87, November 2006, S. 53. Die Aufnahmen zum Live-Video Procedures wurden zum Auftakt der Deutschlandtournee im Oktober 2006 in Köln und München gedreht.
Amplifier verbindet eine Freundschaft mit der ebenfalls aus Manchester stammenden Band Oceansize, mit welcher sie bereits eine größere Anzahl an gemeinsamen Konzerten gespielt haben. Der ehemalige Oceansize-Gitarrist und Sänger Steve Durose ist seit 2011 festes Mitglied der Band.prime-Entertainment.de, abgerufen am 29. Juli 2013.
Im Februar 2011 erschien mit The Octopus das dritte Studioalbum der Band. Erhältlich ist das Doppelalbum als Special Edition inklusive 70-seitigem Booklet sowie als Digipak mit 8-seitigem Booklet.
Im März 2013 erschien das vierte Studioalbum Echo Street.
Stil Der Gitarren- und Basssound wird mit zahlreichen Effekten modifiziert, auch der Gesang ist in einigen Songs verzerrt oder mit Effekten angereichert zu hören. Musikalisch beeinflusst wurden sie von klassischem Rock bzw. Hard Rock bis hin zu Progressive Rock. Bands wie Led Zeppelin, The Who, Pink Floyd, Tool und Soundgarden können hier genannt werden.
Diskografie
Studioalben 2004: Amplifier (Wiederveröffentlichung mit Bonus-EP 2005) 2006: Insider 2011: The Octopus (Doppelalbum, Verkäufe: + 20.000) 2013: Echo Street 2014: Mystoria 2017: Trippin’ with Dr. Faustus 2023: Hologram 2025: Gargantuan
EPs und Singles 2003: The Consultancy 2004: Neon 2005: The Astronaut Dismantles HAL (EP) 2005: Everyday Combat (Promo) 2006: Procedures (Promo) 2009: Eternity (limitierte und signierte Raritäten-EP) 2011: Fractal (Vier-Track-EP zum kostenlosen Download) 2013: Sunriders (EP [Echo Street Special Edition]) 2014: Residue 2015: Residue (Part Two) 2017: Record (EP)
Kompilationen 2018: Intro
Videoalben 2003: The Consultancy 2004: Neon 2005: Everyday Combat 2006: Procedures 2011: The Wave 2011: Planet of Insects 2013: Matmos
Weblinks Offizielle Website (englisch)
Offizieller Bandblog (englisch)
Einzelnachweise
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