mini|Wallfahrtskirche St. Pankratius mini|Innenansicht St. Pankratius (auch St. Pankraz) ist eine römisch-katholische WallfahrtskircheWallfahrtskirche St. Pankraz Gemeinde-fuegenberg.at in Fügenberg im Zillertal. Das Kirchengebäude steht unter Denkmalschutz ().
Lage Die Kirche befindet sich südwestlich von Fügen und nordwestlich von Kleinboden auf Österreichische Karte 1:50.000 in der Ortschaft Pankrazberg auf einem Hügel.
Die Umgebung der Kirche wurde wegen ihrer Bedeutung für das Landschaftsbild im Hinblick auf Wallfahrtskirche zum geschützten Landschaftsteil erklärt.
Status Die Pankrazkirche ist eine Filialkirche der Pfarre Mariae Himmelfahrt in Fügen des Dekanats Fügen-Jenbach in der Diözese Innsbruck.
Geschichte Eine den heiligen Pankratius gewidmete Kirche wird im Jahr 1338 erstmals urkundlich erwähnt: „Heinrich der Haitzenperger verkauft seine Leibeigenen an den Herrn sand Pangräcen.“Wallfahrtskirche zum Hl. Pankratius seelsorgeraum.uderns.at Die heutige gotische Kirche wurde von 1494 bis 1497 erbaut und zwischen 1520 und 1522 nach Westen hin erweitert. Sie gilt als bedeutendste gotische Kirche des Zillertals6264 Fügenberg-Pankrazberg: kath. Filial- und Wallfahrtskirche St. Pankraz (um 1500) kirchbau.de und als Meisterwerk der Spätgotik.Walter Klier: Zillertal, Rother, 1999, ISBN 978-3-7633-4175-7, S. 32 (Google Buch).
Kircheninnenraum mini|Ganzjährige Krippe Der Hauptaltar sowie die beiden Seitenaltäre wurden vom Bildhauer Michael Mayr aus Brixlegg erschaffen. Die Krippe, die seit einiger Zeit ganzjährig ausgestellt wird, wurde von Petrus Schmid dem Jüngeren im Jahre 1763 gebaut.
Orgel mini|Fuchs-Orgel von 1768 Die Orgel wurde 1768 von dem Tiroler Orgelbauer Johann Anton Fuchs II erbaut. 9 Register stehen auf mechanischen Schleifladen von Manual und Pedal, wobei das Manual fest an das Pedal gekoppelt ist. 2013 führte Orgelbaumeister Christian Erler aus dem benachbarten Schlitters eine Renovierung durch.
+ Disposition der Fuchs-Orgel von 1768: Manual CDEFGAB-c3 Copel 8′ Principal 4′ Flöte 4′ Quint 3′ Octav 2′ Mixtur II Pedal CDEFGAB-a0 Subbass 16′ Octavbass 8′ Koppeln: I/P (immer aktiv)
Glocken Die Kirche hat drei Glocken: Pankraz-Glocke aus dem Jahr 1582 von Hans Christoph Löffler aus Innsbruck. Sie wiegt 880 kg und ist auf den Ton „Fis“ gestimmt. Auf ihr sind 10 Medaillons befestigt. Die zweite Glocke aus dem Jahr 1604 stammt vom österreichischen Glockengießer Heinrich Reinhart. Sie wiegt 500 kg und ist auf den Ton „h“ gestimmt. Die kleinste Glocke aus dem Jahr 1947 stammt aus der Glockengießerei Oberascher. Sie wiegt 170 kg und ist dem hl. Leonhard geweiht und ist auf den Ton „dis“ gestimmt.
Literatur Peter Mader: Kirchen & Kapellen der ersten Ferienregion im Zillertal. Herausgeber Erste Ferienregion im Zillertal, Auflage 2016, S. 22–24.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Kirchengebäude in Tirol Kategorie:Kulturdenkmal (Tirol) Pankratius Kategorie:Pankratiuskirche Kategorie:Wallfahrtskirche in der Diözese Innsbruck Kategorie:Kirchengebäude in der Diözese Innsbruck Kategorie:Dekanat Fügen-Jenbach Kategorie:Gotisches Bauwerk in Tirol Kategorie:Gotische Kirche Kategorie:Erbaut in den 1490er Jahren Kategorie:Geläut Kategorie:Tuxer Alpen Kategorie:Disposition einer Orgel