Eberhart Baumgärtel (* 16. April 1923 in Chemnitz; † 28. Januar 1984 in Dresden) war ein deutscher Chemiker und Hochschullehrer.

Leben Nach dem Abitur am Realgymnasium Chemnitz 1941 studierte Baumgärtel bis 1948 Chemie an der Technischen Hochschule Dresden und promovierte 1955 zum Dr. rer. nat. Das Thema seiner Dissertation lautete Zur Kenntnis des violetten und grünen Chrom III-orthoarsenats und über die Bildung und Konstitution eines Arsenatochrom III-komplexes. 1960 habilitierte er sich an der Technischen Hochschule Dresden (seit Oktober 1961 Technische Universität) mit der Habilitations-Schrift Die Einwirkung saurer und methylsubstituierter Arsenationen auf Mono-, Di- und Hexaquokomplexe des dreiwertigen Chroms. Im darauffolgenden Jahr wurde er dort Professor mit Lehrauftrag für Sondergebiete der anorganischen Chemie. Er war u. a. Mitglied der Chemischen Gesellschaft der DDR.

Sein Forschungsschwerpunkt waren die anorganische Chemie, insbesondere Komplexe, chemischer Holzschutz und Zinnsteinflotation.

Er starb im Alter von 60 Jahren. Baumgärtels Grabstätte befindet sich auf dem Alten Annenfriedhof in Dresden.

Schriften (Auswahl) Monografien mit Arthur Simon:

mit Reinhard Lehmann, Erhard Lichtner: Artikel mit Arthur Simon:

mit Joachim Teich: Über Bodenkörper des Systems Na+/Cr3+/F−/H2O. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie. Band 375, Nr. 1, 1970, S. 15–23.

Literatur

Einzelnachweise

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