mini|Ingeborg Oderwald, 2011 Ingeborg Hulda Oderwald (* 19. Juni 1932 in Ulrum) ist eine niederländische Malerin und Grafikerin.

Leben und Werk Ingeborg Oderwald erhielt Privatunterricht bei dem Zeichner Henk Broer in Amsterdam, besuchte die Gerrit Rietveld Academie und belegte verschiedene Kurse, unter anderem im Amsterdams Grafisch Atelier. Sie war Schülerin der Kunstgewerbeschule Quellinus (Kunstnijverheidsschool Quellinus) in Amsterdam und erhielt Figurenzeichenunterricht bei Dirk ten Hoedt.Ingeborg Hulda Oderwald. Am 16. September 1955 heiratete sie in Amsterdam W. F. van Eekelen. In: Pieter A. Scheen: Lexicon Nederlandse Beeldende Kunstenaars 1750–1950Oderwald, Ingeborg. Biografische Daten und Werke im Niederländischen Institut für Kunstgeschichte (niederländisch)

Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten des ASVA Studentenvakbond 1955 im Oudemanhuispoort, Universiteit van Amsterdam, gewann sie den ersten Preis für Bildende Kunst. 1977 gewann sie mit ihrem Roman „Nellie“ den ersten Preis für Literatur bei dem Jubiläumswettbewerb der Vereniging van Vrouwen met een Academische Opleiding (Verein der Frauen mit akademischer Bildung), der mit einem Geldpreis von 1.000 Gulden verbunden war.

Oderwald hat ihr Atelier in Amstelveen und ist Mitglied von De Onafhankelijken, dem Nederlandse Kring van Tekenaars und des Kunstcentrum Bergen. Sie fertigt Radierungen, Grafiken, Zeichnungen und Gemälde und ist als Autorin tätig. Ihre Illustrationen in verschiedenen Formaten erscheinen in Jahrbüchern und Zeitschriften.Ingeborg Oderwald. In: Stichting Digitaal KunstBeheer. Abgerufen am 21. Januar 2024 Ihr Roman „Nellie“ wurde 1979 im feministischen „Verlag Sara“ in Amsterdam veröffentlicht.

Werke von Ingeborg Oderwald befinden sich in den Sammlungen des Rijksmuseum Amsterdam und des Amsterdamer Stadtarchivs sowie in den Sammlungen verschiedener Provinzen und Gemeinden. Ihr literarisches Werk wird im Atria, instituut voor vrouwengeschiedenis aufbewahrt.

Ausstellungen (Auswahl) 1977: Gemälde. Cultureel Centrum, Amstelveen 1977: FThema Selbstporträt. Frauenzentrum Amazone, Amsterdam 1979: S.A.P. Woman’s Building, Los Angeles 1982: Künstlerzentrum, Bergen 1983: Radierungen. Künstlerzentrum, Bergen 1986: Grafikmappe Waterland. Museum Waterland, Purmerend 1993: Zaans Historisch Museum, Zaanstad 1994: Afbraak. de Onafhankelijken, Schloss Groeneveld, Baarn 1998: Triënale. Cobra Museum, Amstelveen 2003: Land in Zicht. Stedelijk Museum, Alkmaar 2006: Westfries Museum, Hoorn 2007: Fries Grafisch Museum, Joure 2010: Nederlandse Kring van Tekenaars, Räume der Genootschap Pictura, Groningen 2011: Stadsmuseum, Woerden 2012: Natuurmuseum Fryslan, Leeuwarden 2014: Triënnale. van der Togtmuseum, AmstelveenAlle tentoonstellingen. In: Stichting Digitaal KunstBeheer. Abgerufen am 21. Januar 2024

Weblinks Website Ingeborg Oderwald

Ingeborg Hulda Oderwald. In: Pieter A. Scheen: Lexicon Nederlandse Beeldende Kunstenaars 1750–1950. Biografie (Digitalisat)

Einzelnachweise

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