Martin Rettenberger (* 1980 in Passau) ist ein deutscher Psychologe und Kriminologe. Von 2015 bis 2026 war er Direktor der Kriminologischen Zentralstelle (KrimZ) in Wiesbaden. Anschließend wurde er Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) in Hannover.

Leben Nach dem Studium der Psychologie an den Universitäten Regensburg und Berlin (FU) war Martin Rettenberger zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Gewaltforschung und Prävention e. V. (IGF) in Wien tätig.Alle Informationen entstammen dem Internetauftritt der Kriminologischen Zentralstelle inklusive Lebenslauf:. 2009 wurde er an der Sektion für Forensische Psychotherapie der Universität Ulm zum Dr. Dr. biol. hum. promoviert. 2012 absolvierte er das Masterstudium internationale Kriminologie am Institut für Kriminologische Sozialforschung der Universität Hamburg. Nach einer Tätigkeit als Juniorprofessor für Forensische Psychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) (2013–2015) habilitierte sich Rettenberger 2017 ebendort für Psychologie, wo er 2019 auch zum außerplanmäßigen Professor ernannt wurde.

Veröffentlichungen (Auswahl) Kriminalprognose und Sexualdelinquenz: Möglichkeiten und Grenzen standardisierter Kriminalprognosemethoden bei Sexualstraftätern, Ulm 2009 (Dissertation). Online verfügbar: (mit Priscilla Gregório Hertz, Reinhard Eher): Die deutsche Version des Violence Risk Appraisal Guide-Revised (VRAG-R), Wiesbaden 2017. (mit Matthias Rau, Lisanne Breiling): Regensburger Aufarbeitungsstudie : Sozialwissenschaftliche Analysen und Einschätzungen zur Gewalt bei den Regensburger Domspatzen 1945 bis 1995, Wiesbaden 2019. Online verfügbar:

Weblinks

Informationen über Martin Rettenberger auf den Internetseiten der Kriminologischen Zentralstelle – inklusive Lebenslauf

Einzelnachweise

Kategorie:Kriminologe (21. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1980 Kategorie:Mann