Die Gemini Cooperation ist ein Konsortium von zwei Reedereien im Containerverkehr. Seit Februar 2025 bilden Hapag-Lloyd und Maersk im Frachtverkehr eine Kooperation, um Kunden pünktlichere Lieferungen zu ermöglichen und die Herausforderungen des klimaneutralen Umbaus zu bewältigen. Zum Ende des vorhergegangenen Monats hatten sie beide ihre bisherigen Partnerschaften aufgegeben.

Die beiden Containerreedereien haben jedoch nicht ihre jeweils komplette Flotte in das Bündnis eingebracht. Hapag-Lloyd besaß seinerzeit etwa 270 und Maersk mehr als 670 Schiffe. Der gemeinsame Pool sollte ursprünglich 290 Schiffe umfassen und eine Kapazität von 3,4 Millionen Standardcontainern (TEU) aufweisen; davon sollte Maersk 60 Prozent und Hapag-Lloyd die übrigen 40 Prozent beisteuern. Aufgrund anhaltender Unsicherheiten im Roten Meer entschieden die Gemini-Partner im Oktober 2024, die Routen über dieses Seegebiet zu meiden und zum Start der Kooperation das sogenannte Cape of Good Hope Network einzuführen. Dadurch wuchs der gemeinsame Schiffspool auf rund 340 Schiffe mit einer Gesamtkapazität von etwa 3,7 Millionen TEU.Hapag-Lloyd Geschäftsbericht 2025, S. 10.

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