Georg Backhaus (* 22. Oktober 1910 in Ostrowo; † 9. November 2008Eintrag in der Sächsischen Biografie) war ein deutscher Ingenieur, Hochschullehrer und Chefaerodynamiker in den Flugzeugwerken Dresden.

Leben und Werk Nach dem Schulbesuch studierte er. Später promovierte er zum Dr.-Ing. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war er leitender Aerodynamiker bei der Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG in Dessau und Mitglied der Lilienthal-Gesellschaft. Von 1946 bis 1954 wurde er im Rahmen der Aktion Ossawakim für Arbeiten in der Sowjetunion zwangsverpflichtet. 1955 wurde er nichtbeamteter Professor an der Technischen Hochschule Dresden. Von 1957 bis 1961 war er Direktor des Instituts für Flugwerk des Forschungszentrums für Luftfahrtindustrie und für Projektierung und Aerodynamik im VEB Flugzeugwerke Dresden zuständig. Danach leitete er das Institut für Festkörpermechanik. 1972 war er ordentlicher Professor an der Sektion Grundlagen des Maschinenwesens der Technischen Universität Dresden.Wissenschaftliche Zeitschrift der Technischen Universität Dresden, 1972, S. 162.

Schriften (Auswahl) Einführung in Probleme der aerodynamischen Flugzeuggestaltung. Forschungszentrum der Luftfahrtindustrie, Zentralstelle für Literatur und Lehrmittel, Dresden 1958. Deformationsgesetze. Akademie-Verlag, Berlin 1983.

Literatur

Weblinks Zur Geschichte des Instituts für Festkörpermechanik ab dem Ende des 2. Weltkrieges mit Abbildung von Georg Backhaus

Einzelnachweise

Kategorie:Ingenieur Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden) Kategorie:Person (Dessau-Roßlau) Kategorie:Deutscher Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Geboren 1910 Kategorie:Gestorben 2008 Kategorie:Mann Kategorie:Betroffener der Aktion Ossawakim