mini|Zur Schmerzhaften Muttergottes in Kreuzrath mini|Innenraum Zur Schmerzhaften Muttergottes ist eine römisch-katholische Filialkirche in Kreuzrath, einem Ortsteil von Gangelt im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen.

Sie ist unter Nummer 39 in die Liste der Baudenkmäler in Gangelt eingetragen, steht unter dem Patronat der Schmerzensmutter Maria und wurde zwischen 1910 und 1912 erbaut.

Die Kirche und der Ort Kreuzrath gehören zur Pfarre St. Nikolaus Gangelt.

Geschichte In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bot der aus Kreuzrath stammende Priester Johann Leonhard Nybelen der Pfarre Gangelt eine großzügige Spende zum Bau einer Kirche an. In den 1900er Jahren wurde das Projekt aufgenommen und 1909 reichte der Pfarrer von Gangelt erfolgreich Pläne zur Genehmigung zum Bau einer Kirche in Kreuzrath ein. Am 5. Mai 1910, dem Feiertag Christi Himmelfahrt, erfolgte die GrundsteinlegungHeinsberger Volkszeitung Nr. 36 - 34. Jahrgang. Mittwoch, 11. Mai 1910. Artikel: Aus Nah und Fern. Digitalisat zeit.punkt NRW und am 28. Mai 1912 die feierliche Benediktion unter der Leitung des Pfarrers von Gangelt. Daran anschließend wurde die erste Heilige Messe in der neuen Kirche gelesen.Heinsberger Volkszeitung Nr. 44 - 35. Jahrgang. Samstag, 1. Juni 1912. Artikel: Einweihung der neuen Kirche in Kreuzrath. Digitalisat zeit.punkt NRWBischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen 3. Ausgabe, Aachen 1994, S. 682. Die eigentliche Kirchweihe und die Weihe der Altäre fand erst einige Jahre später am 2. Oktober 1919 durch den Kölner Weihbischof Peter Joseph Lausberg statt.Heinsberger Volkszeitung - 42. Jahrgang. Dienstag, 7. Oktober 1919. Artikel: Aus Nah und Fern. Digitalisat zeit.punkt NRW

Baubeschreibung Zur Schmerzhaften Muttergottes ist eine einschiffige Saalkirche aus Backsteinen in Formen der Neugotik mit einem dreijochigen Kirchenschiff, Dachreiter über dem Westgiebel und eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor.

Ausstattung Der Innenraum wurde 1925 durch den Aachener Maler J. Klapheck ausgemalt. Davon erhalten geblieben ist teilweise die Ausmalung im Chor. Aus der Bauzeit erhalten sind die Bänke, der Hochaltar sowie die beiden Seitenaltäre. Diese Ausstattungsstücke wurden nach Entwürfen des Architekten von dem Waldfeuchter Bildhauer Wolks angefertigt. Die Buntglasfenster im Chor schufen die Werkstätten Glasmalerei Derix und Glasmalerei Dr. H. Oidtmann.

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Einzelnachweise

Kategorie:Kirchengebäude in Gangelt Kategorie:Baudenkmal in Gangelt Kategorie:Mater-Dolorosa-Kirche Kategorie:Filialkirche des Bistums Aachen Kategorie:Pastoraler Raum Gangelt/Selfkant Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Nordrhein-Westfalen Kategorie:Backsteinbauwerk des Historismus Kategorie:Backsteinkirche Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren