mini|Hotel Amalienhof Das Hotel Amalienhof befindet sich in der Amalienstraße 2 in Weimar.
Geschichte Der klassizistische Bau steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale). Der mehrgeschossige Bau mit einem Dachrisaliten wurde möglicherweise vom großherzoglich-sächsischen Oberbaumeister Clemens Wenzeslaus Coudray entworfen.Rainer Müller: Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar, Bd. 4.1.: Altstadt, E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 329. Der Hofadvokat Karl August Büttner (1792–1843) wandelte im Zuge eines Baubooms sein Gartenland in Bauland um und erteilte Coudray den Auftrag ein Wohnhaus zu errichten.Hotel Amalienhof auf Weimar-Lese In der Monographie zu Coudray von Rolf Bothe wurde der Bau nicht berücksichtigt, da die Zuschreibung zu Coudray nicht gesichert ist.Rolf Bothe: Clemens Wenzeslaus Coudray: 1775–1845; ein deutscher Architekt des Klassizismus. Köln; Weimar; Wien: Böhlau, 2013, ISBN 978-3-412-20871-4. Das 1826 errichtete mehrgeschossige Gebäude war ursprünglich Wohnhaus, wurde am 1. April 1904 zum christlichen Hospiz, zum Martha-Marienheim umgewidmet. Die Veranda über der Tordurchfahrt entstand 1878. Ab 1989 wurde mit der Sanierung des Gebäudes begonnen und ist seit 1992 Hotel Amalienhof.Art.Christliches Hospiz, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte, Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 77. Die nach dem Ende der DDR wiedereröffnete Freimaurerloge Anna Amalia zu den drei Rosen hatte dort viele Jahre ihren Sitz. Das eigentliche Logenhaus in der Amalienstraße 5 wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.Gitta Günther, Rainer Wagner: Weimar Straßennamen, S. 30, RhinoVerlag Ilmenau. ISBN 978-3-939399-49-0.
Weblinks
Hotel Amalienhof auf Weimar-LeseDen dortigen Angaben zufolge wurde es 1827 fertiggestellt. https://www.amalienhof-weimar.de/besonderes/tradition/
Einzelnachweise
Kategorie:Bauwerk in Weimar Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar Kategorie:Unternehmen (Weimar) Amalienhof