Das Büro- und Geschäftshaus Schmiedestraße 18 in Hannover-Mitte wurde in den Jahren 1973 bis 1974 im Auftrag der Horten AG von den Architekten Wilfried Ziegemeier und Hubertus Pfitzner errichtet. Das ursprünglich lediglich als Geschäftshaus im Rahmen einer eher traditionellen Blockbebauung geplante Gebäude wurde aufgrund der von Horten gewünschten Erweiterung des benachbarten Kaufhauses in dessen Umbauprogramm einbezogen.Hermann Boockhoff, Jürgen Knotz (Bearb.): B 12: Büro- und Geschäftshaus Schmiedestraße. In dies.: Architektur in Hannover seit 1900, Hrsg.: Architektenkammer Niedersachsen, München: Callwey, 1981, ISBN 978-3-7667-0599-0 und ISBN 3-7667-0599-7, unpaginierte Seite B 12

Der Stahlbetonbau mit seiner Vorhangfassade ist doppelgeschossig unterkellert. Für das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss waren von Anfang an Ausstellungsflächen für den Warenverkauf vorgesehen. Über den Büroflächen vom zweiten bis zum vierten Stockwerk war das zurückgesetzte Dachgeschoss für Wohneinheiten gedacht.

Geschichte

mini|1920er Jahre: Gebäude der Eisenwarengroßhandlung J. C. Hagemann, Schmiedestraße 31–32, zuvor das v. Spörckensche Haus; links das Haus 33, in dem Wilhelm Busch wohnte; später das Geburtshaus von Mary Wi(e)gman(n)

Im Eingangsbereich des Gebäudes wurde die Stadttafel 137 angebracht mit dem Hinweis „Hier wohnte Wilhelm Busch [...] im Haus Schmiedestraße 33, das an dieser Stelle stand.“Stadttafel 136 Wilhelm Busch

Die Stadttafel 137 erläutert, dass die Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin Mary Wigman unter ihrem Namen Marie Wiegmann Ende des 19. Jahrhunderts in dem Vorgänger-Haus mit dem „Nähmaschinen- und Fahrradgeschäft der Familie“ aufwuchs.Stadttafel 137 Mary Wigman

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Wohn- und Geschäftshaus in Hannover Kategorie:Bürogebäude in Hannover Kategorie:Erbaut in den 1970er Jahren Kategorie:Mitte (Hannover) Kategorie:Bauwerk der Moderne in Hannover Kategorie:Wilhelm Busch