Die Bahnstrecke Mór–Pusztavám war eine Stichbahn im Komitat Fejér in Ungarn.

Geschichte mini|Das Streckengleis von Pusztavám (rechts) vor dem Bahnhof Mór (2009) Die Bahnstrecke wurde 1936 als Anschlussgleis zwischen dem Bahnhof Mór und einer Kohleladestelle gebaut. 1948 wurde sie bis Pusztavám erweitert. Vorhaben, die Strecke mit der anderen Stichbahn Környe–Oroszlány zu verbinden, wurden nicht umgesetzt.

Die Strecke diente unter anderem der Versorgung des Kraftwerks Oroszlány mit Kohle aus dem Tagebau Márkushegyi bánya. Zwischen 1950 und 1974 wurde auf der Strecke auch Personenverkehr betrieben. 2002 fand letztmals Zugverkehr statt; die zuletzt erlaubte Höchstgeschwindigkeit betrug 10 km/h. 2023 begann der Rückbau der Gleisanlagen, um auf der Trasse einen Radweg anzulegen.

Betrieb 1955 verkehrten drei Personenzugpaare, die für die zwölf Kilometer lange Strecke eine Fahrzeit von etwa vierzig Minuten benötigten.

Verlauf Die Strecke verlief entlang des südöstlichen Ortsrandes von Mór und führte dann in das nordöstlich liegende Dorf Pusztavám.

Weblinks

Bilder der Betriebsstellen auf vasutallomasok.hu

Einzelnachweise

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