Crada (* 26. Juni 1982; bürgerlich Christian Kalla) ist ein deutscher Hip-Hop- und Pop-Produzent.
Leben Crada wuchs im bayerischen Marktleuthen auf. Mit dreizehn Jahren inspirierte ihn die Übertragung der Veranstaltung Mayday, sich als DJ auszuprobieren. Fünf Jahre später begann er mit seinem ersten Computer, Beats für einen befreundeten Rapper zu produzieren. Sie halfen, das lokale Festival der Ekstase zu organisieren und gründeten die Formation Sceptic. In einer Rezension auf laut.de wird Crada zusammen mit Astad als MC beschrieben, als DJ habe Scratch Dee fungiert. Die Gruppe trat auf einigen größeren Festivals auf. Nach der Schulzeit ließ Crada sich zunächst zum Groß- und Einzelhandelskaufmann ausbilden und studierte zwei Semester lang Internationales Management an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof. 2005 wurde er in die Popakademie Baden-Württemberg aufgenommen, wo er ein Studium des Popmusikdesigns absolvierte. Während des Studiums lernte er sein Management kennen.
Erste größere Erfolge konnte er 2010 mit der Produktion von Fireworks für Drake feat. Alicia Keys erzielen. Anfang Juli 2010 wurde er von Hiphop.de als Mannheimer und Ende des Monats von Drums&percussion als Frankfurter bezeichnet. Um 2011 war er als Dozent an der Popakademie Baden-Württemberg und dem Columbia College Chicago tätig. Außerdem förderte er Nachwuchstalente und arbeitete weiterhin mit Astad zusammen. 2013 unterschrieb er bei dem Musikverlag BMG Rights Management. Im Jahr 2017 erschien der Film Dieses bescheuerte Herz, zu dessen Soundtrack er Lieder beigesteuert hatte. 2018 zog er nach Waldershof in Bayern. Bei der Verleihung des Deutschen Musikautor*innenpreises 2019 wurde Crada in der Kategorie Komposition Hip-Hop ausgezeichnet.
Crada ist verheiratet und Vater zweier Töchter.
Diskografie Studioalben 2010: Motion Music Vol. 1
Autorenbeteiligungen und Produktionen Crada als Autor (A) und Produzent (P) in den Charts
Weitere Autorenbeteiligungen und Produktionen (Auswahl) 2006: DJ Kitsune feat. Samy Deluxe – Fuckin' Baus 2007: Chakuza – Hollywoodreif 2007: Olli Banjo – Don't do drugs 2008: Baba Saad feat. Ado – Zeig mir deine Freunde 2008: Wicht – Jap! 2009: Kid Cudi feat. Chip Tha Rippa – Hyyerr 2010: Culcha Candela – General 2010: Griot – Es tuet mer leid 2010: Jay Rock feat. Giddy & Kendrick Lamar – Diary of a Broke Nigga 2011: Clare Maguire – Freedom 2011: D-Block – Get That Paper 2012: Die Orsons – Das Leben ist sch. 2012: Young Buck – We Goin Shoppin 2013: Daniel Nitt – You 2013: La Fouine – Donne-moi 2013: Tinie Tempah feat. Sway Clarke II – Tears Run Dry 2013: Yvonne Catterfeld – Nicht drüber reden 2014: Cassandra Steen – Bleibt alles gleich 2014: Marlon Roudette – America 2014: Teesy – Balance 2015: Jordin Sparks – Left... Right? 2015: Rea Garvey – I'm All About You 2016: Genetikk – Cash oder Liebe 2016: Kaind – Tiefe Flüsse 2019: Fabian Römer feat. Kaind – Keine Antwort 2019: VanVelzen – Opposite Lover
Auszeichnungen Preise 2019: Deutscher Musikautor*innenpreis in der Kategorie Komposition Hip-Hop
Auszeichnungen für Musikverkäufe
Weblinks
Christian Kalla bei hitparade.ch
Einzelnachweise
Kategorie:Hip-Hop-Produzent Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1982 Kategorie:Mann