Prinz Fahd bin Saad bin Abdullah bin Abdulaziz bin Abdullah bin Turki Al Saud () ist ein saudi-arabischer Politiker und Mitglied der Saudi-Dynastie. Seit Februar 2026 ist er Vizegouverneur der Provinz al-Baha. Zuvor war er Gouverneur des Gouvernorats Diriyya.

Leben Fahd entstammt einer Nebenlinie der Saudi-Dynastie und ist väterlicherseits ein Urururenkel des Emirs Turki, des Urgroßvaters des Staatsgründers und ersten Königs Ibn Saud.

Im Mai 2021 heiratete er Hussa bint Salman, die Tochter König Salmans. Die Hochzeitsfeier soll mehr als 15 Millionen Dollar gekostet haben. Allein der einstündige Auftritt der syrischen Sängerin Assala Nasri soll eine Million Dollar gekostet haben.

Seine spätere Ehefrau wurde 2019 in Paris verurteilt, da sie unter anderem ihrem Leibwächter befohlen hatte, einen französischen Handwerker zu schlagen, und wird seit 2017 per Haftbefehl von der französischen Justiz gesucht. Laut der Süddeutschen Zeitung taucht sie in den Panama Papers auf. Sie ist bereits Mutter von einem Sohn und drei Töchtern aus einer früheren Ehe mit dem Prinzen Mamdouh bin Abdul Rahman, einem Enkel ihres Onkels König Saud. Dieser war von 2005 bis 2006 Präsident des Fußballvereins Al-Nassr FC, des derzeitigen Arbeitgebers von Cristiano Ronaldo. Gegen Mamdouh wurde 2015 wegen rassistischer Äußerungen ein einjähriges Stadionverbot ausgesprochen.

Am 2. April 2023 wurde Fahd durch ein Dekret seines Schwiegervaters, König Salman, zum Gouverneur von Diriyya ernannt und ersetzte damit Ahmed bin Abdullah Al Saud in diesem Amt. Zuvor war er als Berater im saudischen Innenministerium tätig gewesen. Im Februar 2026 wurde er im Amt des Gouverneurs von Diriyyah durch seinen Schwager Rakan bin Salman ersetzt und zum Vizegouverneur der Provinz al-Baha ernannt.

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