Hermann Amos (* 26. August 1813; † 27. Dezember 1873 in Eningen unter Achalm) war ein württembergischer Politiker.
Leben Amos’ Vater war der Klosteroberamtsverwalter Hermann Konrad Karl Amos. Hermann Amos war 1838 Schultheiß in Faurndau, 1839 dann Rentamtmann in Schramberg und 1855 Schultheiß in Eningen unter Achalm, wo er auch als Ratsschreiber und als Verwaltungsaktuar fungierte. 1861 wurde er als Ersatz für den verstorbenen Karl Hieronymus Friedrich Esenwein in die Württembergische Kammer der Abgeordneten gewählt, der er bis 1868 angehörte.Raberg, Frank: Biographisches Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten 1815 – 1933. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. W. Kohlhammer, Stuttgart 2001. ISBN 3-17-016604-2; S. 11 1873 musste Amos nach einem Schlaganfall von seinen Ämtern zurücktreten.
Literatur
Frank Raberg: Biographisches Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten: 1815–1933, bearbeitet im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 3-17-016604-2, S. 11.
Ehrungen Hermann Amos erhielt unter anderem folgende Auszeichnungen und Ehrungen: 1855 erhielt Hermann Amos ebenso wie Johann Peregrin Haas (1803 – 1870) die Goldene Civil-Verdienst-Medaille für die Verdienste um die Förderung der württembergischen Wirtschaft durch ihren Einsatz für die Strohmanufaktur in Schramberg. In: Waller, German: Chronik der Stadt & ehemaligen Herrschaft Schramberg, sowie Ortsbeschreibung von Schramberg. Verfasst von Stadt-Schultheiß Waller. Wolfach. Druck von Aug Sandfuchs. 1872. S. 145–146.
Einzelnachweise
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