mini|hochkant|Grab der Familie Bilek auf dem Neuen Friedhof in Offenbach am Main Helmut Bilek (* 6. Februar 1910 in Friedland in Böhmen; † 1976) war ein deutscher Architekt aus Offenbach am Main. Er war vor allem im modernen Kirchenbau tätig und erlangte Bekanntheit durch den Entwurf mehrerer Diasporakirchen in Mittel- und Südhessen.
Leben Helmut Bilek wurde 1910 in Friedland in Böhmen geboren. Nach seinem Schulabschluss erlernte er den Beruf des Architekten und heiratete. Seine Frau hieß Sophie (1909–1995). Die beiden hatten mindestens einen gemeinsamen Sohn.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Bilek in Offenbach am Main sesshaft. Zwischen 1950 und 1964 entwarf er mehrere moderne Kirchenneubauten für katholische Diasporagemeinden in Mittel- und Südhessen.
Bilek verstarb im Jahr 1976 und wurde in seiner Heimatstadt Offenbach beigesetzt. Das Grab der Familie Bilek befindet sich auf dem Neuen Friedhof, der nur wenige Meter von der Heilig-Kreuz-Kirche entfernt liegt. Bilek hatte diese Kirche selbst entworfen.
Bauten und Entwürfe 1950–1951: Katholische Kirche St. Marien in Götzenhain (Dreieich) 1953–1954: Katholische Kirche St. Marien in Dudenhofen (Rodgau) 1955: Katholische Kirche Heilig Kreuz in Echzell 1955–1956: Katholische Kirche Heilig Kreuz in Offenbach am Main 1956: Katholische Kirche St. Johannes Evangelist in Merlau (Mücke) 1955–1957: Katholische Kirche St. Martin in Dietzenbach 1964–1965: Katholische Kirche Christkönig in Rothenbergen (Gründau) 1964–1967: Katholische Kirche St. Christoph in Gravenbruch (Neu-Isenburg)
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Einzelnachweise
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