Paula Bonte, eigentlicher Name Therese Pauline Bonte (* 16. April 1840 in Magdeburg;Wallonische Gemeinde Magdeburg, 1837–1874, Landesarchiv Sachsen-Anhalt; Magdeburg, Deutschland; Lutherische Kirchenbücher, 1760–1890; Filmnummer: 1336262. In: Ancestry.com. Saxony, Anhalt, Anhalt-Bernburg, Anhalt-Dessau und Anhalt-Köthen, Deutschland, evangelische Kirchenbücher, 1760–1890 † 21. September 1902 in Berlin)Standesamt 4A Berlin, Sterbe-Nebenregister 1902, Urkunde Nr. 435. In: Ancestry.com. Berlin, Deutschland, Sterberegister, 1874–1986 war eine deutsche Landschaftsmalerin.

Biographie Bonte war die dritte Tochter des Kaufmanns Heinrich Bonte (Louis Henri Bonte) und seiner Ehefrau Auguste, geborene Troschel.Stamm-Register und Geschichte der Familie Bonte, Magdeburg 1844, S. 219 Sie studierte von 1862 bis 1864 bei Eduard Pape und danach bei Otto von Kameke in Berlin.

Ihren Lehrmeistern folgend wandte sich Paula Bonte schwerpunktmäßig der Landschaftsmalerei zu. Von 1876 an waren ihre Gemälde in Ausstellungen der Preußischen Akademie der Künste in Berlin zu sehen. Bonte beschäftigte sich zu Beginn ihrer Karriere mit Motiven aus der Schweiz (Château Chillon, 1879; Château Chatelard am Genfer See, Abend im Berner Oberland, 1881) und Tirol. Eine Reihe dieser Werke wurde von Kaiser Wilhelm I. angekauft. Später porträtierte sie auch norwegische, britische (The Beach of Clovelly in Devonshire) und italienische Landschaften. 1893 präsentierte sie ihre Werke 1893 im Woman’s Building auf der Weltausstellung in Chicago (Illinois).

Bonte war seit ihrem Studium mit der Landschaftsmalerin Marie von Keudell (1838–1918) befreundet. Sie teilten sich ein Atelier, unternahmen gemeinsam Reisen und waren beide im 1867 gegründeten Verein der Berliner Künstlerinnen (VdBK) engagiert. Bonte war von 1867 bis 1901 Mitglied des VdBK und gehörte 1878 dessen Vorstand an. Regelmäßig nahm sie an den Ausstellungen des Vereins teil.Bonte, Paula. In: Käthe, Paula und der ganze Rest. Ein Nachschlagewerk. Kupfergraben, Berlin 1992, S. 26. Sie beschickte auch Ausstellungen der Kunstvereine in Bremen (1872, 1886, 1890) und Kassel (1867 bis 1895).Bonte, Paula. In: Jochen Schmidt-Liebich: Lexikon der Künstlerinnen 1700–1900. K. G. Saur Verlag, München 2004, S. 57.

Literatur

Bonte, Paula. In: Käthe, Paula und der ganze Rest. Ein Nachschlagewerk. hrsg. vom Verein der Berliner Künstlerinnen e.V. in Zusammenarbeit mit der Berlinischen Galerie, Museum für Moderne Kunst, Photographie und Architektur. Kupfergraben, Berlin 1992, ISBN 3-89181-411-9, S. 26.

Bonte, Paula. In: Jochen Schmidt-Liebich: Lexikon der Künstlerinnen 1700–1900. K. G. Saur Verlag, München 2004, ISBN 3-598-11694-2, S. 57 (online).

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Landschaftsmaler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1840 Kategorie:Gestorben 1902 Kategorie:Frau