mini|hochkant|Dinghoferstraße mit Familienkirche Die Dinghoferstraße ist eine Straße in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz. Sie befindet sich im Neustadtviertel in der Innenstadt und wurde nach dem Linzer Bürgermeister und Ehrenbürger Franz Dinghofer benannt. Zahlreiche Prominente wie Elfriede Jelinek, Josef Hader, Erwin Steinhauer, Harald Krassnitzer, Chris Lohner und Michael Köhlmrier appellierten im Juli 2026 in einem offenen Brief an Bürgermeister Dietmar Prammer, die Straße umzubenennen da Dinghofer als Antisemit galt und Mitglied der NSDAP war. Hinter der Initiative stehen das Mauthausen Komitee, die Katholische Aktion und das Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Als neuen Namensgeber schlagen sie den verstorbenen Linzer Altbischof Maximilian Aichern vor, der großes Ansehen genossen hat. In den Jahren davor gab es bereits mehrfach vergebliche Aufrufe zu Umbenennung.
Geschichte Bis 1918 hieß die Straße Gemeindestraße.
Lage und Charakteristik Die Straße verläuft in südlicher Richtung von der Harrachstraße zur Friedhofstraße. Nach der Blumauerstraße unterquert sie die Westbahn und teilt danach den St. Barbara-Friedhof in zwei Teile. Sie ist eine stark beAufrufe zur Umbenennung gab es schon mehrerefahrene Durchzugsstraße und auf der gesamten Länge Einbahnstraße Richtung Norden.
Weblinks
Offener Brief an Bürgermeister Dietmar Prammer
Einzelnachweise
Kategorie:Straße in Linz