Emil Schmidt (* 23. Juni 1912; † 1979) war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer.
Leben und Wirken Schmidt absolvierte ein Maurerlehre und erlangte an einer Bauschule den akademischen Grad Diplom-Ingenieur. 1948 wurde er als Dozent an die Hochschule für Baukunst und Bildende Künste Weimar berufen. Dort wurde er als Nachfolger von Heinrich Rettig 1951 Professor in der Abteilung für Architektur und Bauwesen. Er galt als „engagierter Verfechter der Stuttgarter Schule“.Klaus-Jürgen Winkler (Hrsg.): Neubeginn. Die Weimarer Bauhochschule nach dem 2. Weltkrieg und Hermann Henselmann. Weimar 2005, S. 37. 1969 gab er den Lehrstuhl im Alter von 57 Jahren ab.
Schmidt war Mitglied des Bunds der Architekten der DDR. Wohnhaft war er u. a. in der damaligen Rainer-Maria-Rilke-Straße 32.
Werkbeispiele
Von Schmidt projektiertes Objekt
F. A. Finger-Institut für Baustoffkunde der Bauhaus-Universität Weimar (Fertigstellung 1960; Weimar, Coudraystraße)
Publikation Ein Querschnitt durch die Arbeit des Lehrstuhls Baugestaltung, Bauaufnahme und Entwerfen. In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar, Jahrgang 1953, Heft 2, S. 3–14.
Literatur
Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. 2017, S. 540.
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Weimar) Kategorie:Hochschullehrer (Bauhaus-Universität Weimar) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1912 Kategorie:Gestorben 1979 Kategorie:Mann