mini|Gedenkstein für die Shoa-Opfer 1983 Auf dem Jüdischen Friedhof in Weimar befindet sich ein Shoa-Gedenkstein, der anlässlich der Wiedereinweihung des Friedhofes am 20. November 1983 dort aufgestellt wurde.Jüdischer Friedhof. In: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 34.Israel Schwierz: Zeugnisse jüdischer vergangenheit in Thüringen, Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2007, S: 265–268 Geschaffen hatte diesen Gedenkstein der Steinmetzmeister Kurt Stiefel aus rotem Tonndorfer Sandstein.Gerd Seidel, Walter Steiner: Baustein und Bauwerk in Weimar (= Ständige Kommissionen Kultur der Stadtverordnetenversammlung Weimar und des Kreistages Weimar-Land in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Weimar (Hrsg.): Tradition und Gegenwart.). Weimarer Schriften. Heft 32. Weimar 1988, ISBN 3-910053-08-4, S. 76. Er ist relativ unscheinbar, obwohl er gleich hinter dem Eingangstor der erste Gedenkstein des Friedhofs ist.
Unter den auf den Steinblock eingemeißelten Davidstern ist die Inschrift angebracht: DEN LEBENDEN ZUR MAHNUNG ZUM GEDENKEN AN DIE JÜDISCHEN OPFER DES FASCHISMUS 1933-1945
20. Nov. 1933 14. Kislew 5744
Literatur Roland Dressler, Jochen Klauss: Weimarer Friedhöfe. Böhlau, Weimar u. a. 1996, ISBN 3-412-00496-0, S. 32 f.
Weblinks
Jüdischer Friedhof Weimar, Alemannia Judaica
Einzelnachweise
Kategorie:Denkmal in Weimar Kategorie:Holocaustgedenkstätte Kategorie:Sandsteinskulptur Kategorie:Skulptur (1983) Kategorie:Erbaut 1983 Kategorie:Gedenkstein