Der Hillary Rodham Clinton Award for Peace and Reconciliation wird seit 2013 durch das Georgetown Institute for Women, Peace and Security der Georgetown University in Washington, D.C. vergeben. Ausgezeichnet wird der Einsatz für Frauenrechte und eine friedliche Welt. Der Preis ist nach Hillary Rodham Clinton benannt, die den Preis seit 2014 auch überreicht.

Namensgeberin Hillary Rodham Clinton (* 1947) ist eine US-amerikanische Politikerin der Demokratischen Partei. Von 2009 bis 2013 war Clinton Außenministerin der Vereinigten Staaten in der Regierung von Präsident Barack Obama. Sie leistete während des Friedensprozesses in Nordirland einen bedeutenden Beitrag zur Aussöhnung und setzte sich nachdrücklich für die Einbeziehung von Frauen in die Friedensgespräche ein. Bei der Präsidentschaftswahl 2016 trat mit ihr erstmals eine Frau für eine der beiden großen Parteien an, sie unterlag bei der Wahl im Electoral College (Wahlmännerkollegium) trotz Vorsprungs beim Popular Vote dem republikanischen Kandidaten Donald Trump.

Stipendium Im Rahmen der Verleihung des Hillary Clinton Awards vergibt die Georgetown University in Washington, D.C. ebenso wie die Queen’s University Belfast an der Hillary Clinton seit 2020 Kanzlerin ist,University Chancellor Secretary Hillary Rodham Clinton auch ein Stipendium an eine herausragende Studentin aus den USA, die ein Studium in den Bereichen Politik, Konflikttransformation oder Menschenrechte aufnehmen möchte und der die Studiengebühren vollständig erlassen werden.

Preisträger die Preisträger sind:Preisträger 2013 Claudia Paz y Paz (* 1967), , Strafrechtsexpertin 2014 Anders Fogh Rasmussen (* 1953), , Politiker, von 2009 bis 2014 Generalsekretär der NATO Denis Mukwege (* 1955), , Gynäkologe und Menschenrechtsaktivist William Hague (* 1961), , Politiker, der sich gegen sexualisierte Gewalt in bewaffneten Konflikten engagierte 2015 Miriam Coronel-Ferrer, , Friedensunterhändlerin Staffan de Mistura (* 1947), , UN-Diplomat im Dienst von Friedens- und Menschenrechtsmissionen 2016 Zainab Bangura (* 1959), , UN-Sonderbeauftragte für Sexualisierte Gewalt in Konflikten 2017 Humberto de La Calle (* 1946), , Friedensunterhändler Maria Paulina Riveros , Friedensunterhändlerin, Frauenrechtsexpertin Jineth Bedoya , Journalistin Elena Ambrosi , Menschenrechtsexpertin 2018 Nadia Murad (* 1993), , Menschenrechtsaktivistin Wai Wai Nu (* 1987), , Menschenrechtsaktivistin 2019 Michelle Bachelet (* 1951), , Hohe UN-Kommissarin für Menschenrechte Virginia Martes Velásquez (* 1947) , Frauenrechtsaktivistin Rosa Anaya, Friedensaktivistin 2020: nicht vergeben wegen der COVID-19-Pandemie 2021 Patricia Espinosa (* 1958), , Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen Marina Pisklakova-Parker , Frauenrechtsaktivistin Guo Jianmei (* 1961), , Menschenrechtsaktivistin Nyaradzayi Gumbonzvanda , Menschenrechtsaktivistin Palwasha Hassan (* 1969), , Frauenrechtsaktivistin 2022 Olena Selenska (* 1978), , First Lady Sophie, Duchess of Edinburgh (* 1965) , Mitglied des britischen Königshauses, für ihr Engagement gegen sexualisierte Gewalt in Konflikten Kateryna Levchenko, , Frauenrechtsaktivistin Natalia Karbowska, , Frauenrechtsaktivistin Oleksandra Matviychuk (* 1983), , Menschenrechtsaktivistin 2023 Christiane Amanpour (* 1958), /, Journalistin Alaa Salah (* 1996), , Menschenrechtsaktivistin Muna Luqman, , Friedens- und Frauenaktivistin Ghalia Alrahhal, , Frauenrechtsaktivistin 2024 Dalia Grybauskaitė, ehemalige Präsidentin von Litauen, , ausgezeichnet für ihr Engagement gegen russische Aggression und ihre Führungsrolle in der Europäischen Union. Kersti Kaljulaid, ehemalige Präsidentin von Estland, Julia Gillard, ehemalige Premierministerin von Australien, , für ihren Einsatz für Frauenrechte und politische Führung. Die Organisationen Women of the Sun aus dem Westjordanland, , und Women Wage Peace , , die gewaltfrei und gemeinsam für eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts arbeiten. 2025 Maria Ressa, , CEO von Rappler, für ihren Einsatz für die Pressefreiheit und Demokratie Anne Applebaum, , Journalistin bei The Atlantic, für ihre journalistische Aufklärungsarbeit zu autoritären Regimen Studentinnen-Führerinnen aus Bangladesch, , die Proteste für mehr Demokratie organisiert haben Venezolanische Frauen, die als politische Gefangene für Freiheit und Menschenrechte kämpfen , vertreten durch Rosa Virginia González Arismendi, Sairam Rivas, Geraldine Afiuni, Daneli Hernández

Weblinks Webpräsenz der Georgetown University zum Hillary Rodham Clinton Award

Einzelnachweise

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