Der Kienké (auch Kienké River), in der deutschen Kolonialzeit Kribifluss genannt, ist ein KüstenflussJ.C. Olivry: Fleuves et Rivières du Cameroun. Mesces - Orstom. Collection Monographies Hydrologiques Orstom. No. 9. Paris, 1986. S. 183. in der Süd-Region von Kamerun.
Verlauf Das Quellgebiet des Kienké liegt im tropischen Regenwald des Campo-Ma’an-Nationalparks. Er mündet ca. 300 kmLes chutes de la Lobé UNESCO World Heritage Centre. Abgerufen am 31. März 2013. südwestlich von Yaoundé durch eine Reihe von Stromschnellen im kleinen Hafen von Kribi direkt in den Golf von Guinea.
Bemerkenswert ist, dass der Kienké nördlich und der Lobé südlich jeweils im Abstand von wenigen Kilometern entspringen und münden. Beide Flüsse haben eine Länge von etwa 130 Kilometern. Flussabwärts weist der Kienké ein längliches Flussbett auf, während der Lobe ein kompakt geformtes Bett hat.
Beim Kienké kommt es häufig vor, dass der Fluss während der Trockenperiode wegen des niedrigen Wasserpegels selbst für kleinere Boote nicht als Transportweg nutzbar ist.J.C. Olivry: Fleuves et Rivières du Cameroun. Mesces - Orstom. Collection Monographies Hydrologiques Orstom. No. 9. Paris, 1986. S. 191. Link. Abgerufen am 4. Dezember 2023. Für größere Boote ist der Fluss durch seine Stromschnellen und Wasserfälle generell ungeeignet.Stichwort: Kienké - Kribifluss. Veröffentlicht in: Deutsches Kolonial-Lexikon, Band II, Leipzig. 1920. S. 380.
Das Längsprofil des Flusses weist eine mittlere Steigungen von 2,1 m/km für die Lobe aufJ.C. Olivry: Fleuves et Rivières du Cameroun. Mesces - Orstom. Collection Monographies Hydrologiques Orstom. No. 9. Paris, 1986. S. 191 & 192. Link. Abgerufen am 4. Dezember 2023., wobei die Steigung nach der Mündung das höchste Gefälle ausweist und zur Mündung hin immer weiter abflacht.
Literatur Stichwort: Kribifluss. Veröffentlicht in: Deutsches Kolonial-Lexikon, Band II, Leipzig. 1920. S. 380.
Weblinks
The Waterfalls of Lobé auf UNESCO World Heritage Centre (englisch)
Einzelnachweise
0Kienke