Claudia Schmidt (* 27. November 1961 in Dortmund; † 16. August 2026) war eine deutsche Juristin. Sie war von 2018 bis 2024 Vizepräsidentin des Oberverwaltungsgerichts des Landes Sachsen-Anhalt und von 2022 bis zu ihrem Tod Vizepräsidentin des Landesverfassungsgerichts Sachsen-Anhalts.

Beruflicher Werdegang Schmidt studierte ab 1981 Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Nach Ablegung der zweiten juristischen Staatsprüfung 1990 wurde sie im Folgejahr im Bezirk des Oberverwaltungsgerichts Magdeburg zur Richterin auf Probe ernannt. Die Ernennung zur Richterin auf Lebenszeit erfolgte im Jahr 1994 mit Einweisung auf eine Planstelle am Verwaltungsgericht Magdeburg. Nach einer der Erprobung dienenden Abordnung an das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt 1999 wurde Schmidt im Folgejahr ebendort zur Richterin am Oberverwaltungsgericht ernannt. Ab 2005 war sie in der Gerichtsverwaltung eingesetzt. Von 2013 bis 2016 war Schmidt an das Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt abgeordnet und wurde als Referatsleiterin Personal für Justiz und Justizvollzug tätig. Am 5. März 2018 wurde sie zur Vizepräsidentin des Oberverwaltungsgerichts Magdeburg ernannt. Ende des Jahres 2021 wurde Schmidt auf parteiübergreifenden Vorschlag zur Vizepräsidentin des Landesverfassungsgerichts des Landes Sachsen-Anhalt gewählt. 2024 wurde sie pensioniert und schied aus dem Amt der Vizepräsidentin des Oberverwaltungsgerichts aus; ihr Ehrenamt am Landesverfassungsgericht führte sie fort.

Schmidt starb im August 2026 nach schwerer Krankheit im Alter von 64 Jahren.

Einzelnachweise

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