Simon Beaufils (* im 20. Jahrhundert) ist ein französischer Kameramann.
Leben und Werk Simon Beaufils beendete 2003 sein Filmstudium an der Fémis.Simon Beaufils chef operateur fémis.fr, abgerufen am 30. November 2023 Noch während der Ausbildung drehte er die beiden Kurzfilme Dremano oko (2002), Regie Vladimir Perisic, und Bis (2003), Regie Mohamed Bordji. Von 2003 bis 2008 arbeitete er als Kameraassistent u. a. für Roschdy Zem, Mehdi Charef, Jeff Celentano und Alfred Lot.
Sein erster Film als verantwortlicher Kameramann war So viele Jahre liebe ich dich von Philippe Claudel, der außer einem BAFTA 15 weitere Filmpreise gewann. 2008 war er zusammen mit Laurent Desmet Kameramann in dem Dokumentarfilm A Virus in the City. Der Debütfilm des französischen Filmemachers Cédric Venail über das Cellules-Projekt des israelischen Künstlers Absalon wurde auf mehreren Filmfestivals gezeigt.A Virus in the City von Cédric Venai KW Institute for Contemporary Art, abgerufen am 30. November 2023 2016 hatte Bertrand Taverniers Episodenfilm Voyage à travers le cinéma français im französischen Fernsehen Premiere. Taverniers sehr persönliche Rückschau auf das französische Kino von den 1930er bis in die 1980er Jahre entstand unter Mitwirkung von Beaufils und Jerôme Almeras als Kameraleute.Voyage à travers le cinéma français criticat, abgerufen am 1. Dezember 2023 Der Film wurde 2016 in Cannes innerhalb der Reihe Cannes Classics gezeigt.
Beaufils hat in seiner Karriere bisher dreimal mit Justine Triet zusammengearbeitet. Der jüngste Film Triets, Anatomie eines Falls, der 2023 in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde, ist ihr bisher letzter gemeinsamer Film nach Victoria (2016) und Sybil (2022). Ebenfalls 2023 wurde in Cannes Julia Kowalskis Kurzfilm J’ai vu le visage du diable mit Beaufils an der Kamera gezeigt. Kowalskis Kurzfilme Crache Coeur (2015) und Chamber Music (2013), beide mit Beaufils an der Kamera, liefen ebenfalls in Cannes und anschließend auf weiteren europäischen Festivals.Chamber Music 10:5!productions, abgerufen am 1. Dezember 2023
Auszeichnungen 2019: Greek Iris Award Best Cinematography für Still River Pity crowned Best Film at the tenth Greek Iris Awards cineuropa, abgerufen am 30. November 2023 2023: Goldene Kamera (Nominierung), Manaki Brothers Film Festival für Anatomie eines FallsFestivals: Manaki Brothers International Cinematographers’ FF 2023 Announces Lineup filmneweurope.com
Filmografie (Auswahl) 2006: Twist (Kurzfilm) 2008: So viele Jahre liebe ich dich (Il y a longtemps que je t’aime) 2009: Ordinary People 2011: Kurosawa, la voie (Dokumentarfilm) 2014: Drei Schwestern (Les Trois Sœurs, Fernsehfilm) 2014: Alice und das Meer (Fidelio, l’odyssée d’Alice) 2015: Die süße Gier (Il capitale umano) 2016: Begegnungen nach Mitternacht (Les rencontres d’après minuit) 2016: Jeunesse (Kurzfilm) 2016: Voyage à travers le cinéma français (Dokumentarfilm) 2016: Victoria – Männer & andere Missgeschicke (Victoria) 2017: À discrétion 2018: Messer im Herz (Un couteau dans le cœur) 2018: Still River (Akinito potami) 2019: Sibyl – Therapie zwecklos (Sybil) 2020: Mein Liebhaber, der Esel & Ich (Antoinette dans les Cévennes) 2022: Astrakan 2022: Bowling Saturne 2022: Atomic Summer (L’Été nucléaire) 2023: Anatomie eines Falls (Anatomie d’une chute) 2025: Prophecy of the Devil (The Carpenter’s Son)
Weblinks
Simon Beaufils Crew united Simon Beaufis femis.fr
Einzelnachweise
Kategorie:Kameramann Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann