Die transabdominale präperitoneale Patchplastik, kurz TAPP, ist eine bestimmte Methode zur operativen Versorgung eines Leistenbruchs. In minimalinvasiver Operationstechnik (MIC; Knopflochchirurgie) wird ein Netz (engl.: Mesh) aus gewebeverträglichem Kunststoff vom Bauchraum aus (transabdominal) – nach Eröffnen des Bauchfells (Peritoneum) und Herauslösen des Bruchsacks samt Bruchinhalt aus der Bruchlücke – vor dem Bauchfell (präperitoneal) auf die Bruchpforte platziert. Die Bruchpforte wird dadurch abgedeckt bzw. verschlossen.

Weblinks Übersicht der OP in Einzelschritten, abgerufen am 1. April 2022, Meldung: „Die angeforderte URL konnte nicht gefunden werden.“

Siehe auch Leistenbruchoperation nach Shouldice Lichtenstein-Operation Total extraperitoneale Hernioplastik (TEP)

Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Viszeralchirurgie