Georg Balthasar Probst (getauft 25. August 1732 in Augsburg; begraben 2. Oktober 1801 ebenda)Gernot Ernst: Künstlerlexikon /... / Probst, Georg Balthasar, in ders., Andreas Teltow: Die Stadt Berlin in der Druckgrafik. 1570–1870. Band 1, Lukas-Verlag, Berlin 2009, S. 587 (Vorschau über Google-Bücher). war ein deutscher Bildnis- und Veduten-Stecher.

Leben und Werk mini|Parade und fürstliche Karosse vor dem Berliner Dom; Guckkastenbild, um 1780 mini|Um 1750: „Platz der großen Garde ...“ mit Gewandhaus und Dresdener Frauenkirche; Kupferstich

Er war der Enkel des Augsburger Kunstverlegers Jeremias Wolff und Sohn des Kupferstechers Johann Balthasar Probst. In erster Ehe heiratete er eine Tochter des Landkarten-Verlegers Matthäus Seutter.

Seinen Anteil an dem Wolff’schen Verlag baute er nach und nach immer weiter aus. Ab 1766 begann er zusätzlich zu den bis dahin verlegten Motiven mit der Herausgabe sogenannter „Guckkastenblätter“.

Sein Sohn Georg Matthäus Probst wurde am 18. Oktober 1788 in Augsburg begraben.

Literatur (Auswahl)

Sixt von Kapff, Angelika Steinmetz-Oppelland: Weitverbreitete Ansichten. Guckkastenbilder aus dem Verlag von Georg Balthasar Probst (1731–1801) in Augsburg. Ein Forschungsbericht. In: John Roger Paas (Hrsg.): Augsburg, die Bilderfabrik Europas. Essays zur Augsburger Druckgraphik der frühen Neuzeit (= Schwäbische Geschichtsquellen und Forschungen Band 21). Wißner, Augsburg 2001, ISBN 978-3-89639-280-0, S. 199–226. Sixt von Kapff: Guckkastenbilder aus dem Augsburger Verlag von Georg Balthasar Probst 1732–1801. Gesamtkatalog. Konrad, Weißenhorn 2010, ISBN 978-3-87437-548-1.

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Einzelnachweise

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