Peter Rieckmann (* 1961 in Stelle) ist ein deutscher Neurologe. Seit 2024 ist er Chefarzt der Neurologischen Klinik am InnKlinikum Altötting und Mühldorf gKU.
Werdegang Peter Rieckmann begann nach einem Studium generale in Hamburg 1982 seine medizinische Ausbildung an der Universität Göttingen. Er hatte Studienaufenthalte in Bombay, London und Wien. 1988 schloss er das Medizinstudium mit einer Promotion ab. Danach hatte er ein Stipendium im US-Bundesstaat Maryland am National Institutes of Health (NIH) als Postdoc im Bereich Molekulare Immunologie. Seine neurologische Ausbildung schloss er am National Institute for Nervous Disease in London und mit einer Facharztausbildung an der Universitätsklinik Göttingen ab. Ab 1996 leitete Rieckmann als Oberarzt die klinische Forschungsgruppe für Multiple Sklerose und Neuroimmunologie an der Universitätsklinik Würzburg. Im Jahr 2000 wurde er Forschungsvorsitzender der Multiple Sklerose Society of Canada. 2007 folgte er einem Ruf auf eine Professur an der University of British Columbia in Kanada,Danke, Herr Prof. Rieckmann! bei Aktion Multiple Sklerose Erkrankter (Amsel) vom 8. August 2007 wo er das klinische Multiple Sklerose-Forschungsprogramm leitete. 2009 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde Chefarzt der Abteilung Neurologie am Akademischen Lehrkrankenhaus Bamberg. Dort baute Rieckmann 2016 das erste deutsche Herz-Hirn-Zentrum auf, das er gemeinsam mit Martin Braun leitete.Herz-Hirn-Zentrum am Klinikum Bamberg in Clinotel Magazin von Mai 2017 2017 bis 2024 war er Chefarzt der neurologischen Rehabilitationsklinik in Loipl in der Gemeinde Bischofswiesen, deren Schwerpunkte in der Behandlung von Multiple Sklerose und Morbus Parkinson liegen.Info-Mappe von Medical Park Loipl, S. 6, Stand 2023 Innerhalb der Klinik wurde unter Rieckmanns Leitung 2019 das erste Zentrum für klinische Neuroplastizität in Deutschland eingerichtet. Das Magazin Focus zeichnete Rieckmann 2021 mit dem Titel „Top Mediziner 2021 – Multiple Sklerose“ aus.Bernhard Kern besichtigt das erste Zentrum für klinische Neuroplastizität in Loipl in Berchtesgadener Anzeiger vom 5. November 2021Prof. Dr. med. Peter Rieckmann bei focus-arztsuche.de 2024 wechselte er an das InnKlinikum Altötting und Mühldorf.
Auszeichnungen 1992: Gerhard-Hess-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1996: Käte Hammersen-Preis der Deutschen Multiple Sklerose GesellschaftVerleihungen in Deutsches Ärzteblatt 1997 1999: Hans-Heinrich Georg Queckenstedt-Preis der Deutschen Multiple Sklerose GesellschaftPreis für Multiple Sklerose-Forschung bei idw vom 10. Dezember 1999 Langheinrich-Preis der Langheinrich-Stiftung FU Berlin zur Förderung der Multiple-Sklerose-ForschungDer Welt-MS-Tag verbindet bei rehamachtsbesser.de vom 30. Mai 2021
Mitgliedschaften Deutsche Gesellschaft für Neurologie Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Deutsche Schlaganfallhilfe Fellow des Royal College of Physicians and Surgeons of Canada (FRCPC)
Werke Immunglobulin-produzierende Zellen im Liquor cerebrospinalis: Optimierung des immuncytochemischen Nachweises und diagnostische Bedeutung bei entzündlichen Erkrankungen des Zentralnervensystems, 1988, Dissertation mit Jürg Kesselring: Multiple Sklerose – eine Zeitreise, Stuttgart, 2007 mit Ralf Gold: Pathogenese und Therapie der Multiplen Sklerose, 2011, 4. Auflage
Weblinks
Veröffentlichungen bei researchgate Lebenslauf bei Deutsche Syringomyelie und Chiari Malformation e.V. Biographie bei German Neuroscience Center Dubai (englisch) Biographie bei eMedEvents (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (University of British Columbia) Kategorie:Neurologe Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1961 Kategorie:Mann