Carl Stör (geb. 19. Juni 1814 in Stolberg im HarzWird in diesem Zusammenhang oft fälschlich Stollberg geschrieben.; gest. 17. Januar 1889 in Weimar) war ein deutscher Violinist und Kapellmeister.
Leben Stör war von 1828 bis 1889 Mitglied der Weimarer Hofkapelle. Seit 1851 war Stör Musikdirektor und seit 1868 Kapellmeister. 15. August 1874 wurde er neben Eduard Lassen Hofkapellmeister.Art. Lassen, Eduard, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 272. Stör war im Umkreis von Franz Liszt. Er gründete 1859 das dortige Abonnementkonzert. Nachdem Liszt die Leitung der Oper niederlegte, übernahm Stör diese. Stör gilt als Verkörperung des Weimarer Musikers im 19. Jahrhundert. Als Musikdirektor gestaltete Stör unter Liszts Leitung die Erfolge der Hofkapelle mit. Seine Karriere verlief allmählich. Sein Nachfolger wurde Richard Strauss 1889.Art. Stör, Carl, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 434. Stör korrespondierte u. a. mit Giacomo Meyerbeer.
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Einzelnachweise
Kategorie:Person (Weimar) Kategorie:Geiger Kategorie:Geboren 1814 Kategorie:Gestorben 1889 Kategorie:Mann