mini|St. Stefan im Gailtal, Kalvarienbergkapelle
Die römisch-katholische Kalvarienbergkapelle in der Gemeinde St. Stefan im Gailtal steht auf einer Anhöhe über dem Gailtal. Sie ist auf einer schmalen Bergstraße, an der die Kreuzwegstationen stehen, erreichbar. Außer an der Frontseite umgibt ein Friedhof die Kapelle.
Geschichte Die Kapelle wurde 1771 erbaut. Die Kreuzwegstationen wurden 1766 errichtet und 1991 restauriert.
Bauwerk Der Hauptraum hat quadratischen Grundriss mit abgerundeten Ecken. In den halbrunden Chor gelangt man durch einen flachbogigen Triumphbogen. Dahinter befindet sich ein weiterer Kapellenraum. Die Kapelle besitzt einen schlanken, hölzernen Dachreiter, den ein Kreuz mit einem trompetenden Engel als Wetterfahne bekrönt. Die spätbarocke Frontfassade ist durch Lisenen gegliedert. Im Giebelfeld ist Jesus der Heiland in Wolken thronend dargestellt, zur Rechten die Gläubigen, zur Linken die Verdammten. Der Innenraum wird von einem Spiegelgewölbe überwölbt.
Einrichtung Der Hauptaltar zeigt eine geschnitzte Kreuzigungsgruppe mit gemaltem Landschaftshintergrund, der Golgotha und Jerusalem zeigt. Darüber ist Gottvater mit Engeln in den Wolken zu sehen.
Literatur Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 826
Weblinks
Kalvarienbergkapelle Kategorie:Baudenkmal (Kärnten) Kategorie:Kalvarienbergkirche Kategorie:Kapelle in der Diözese Gurk Kategorie:Kapelle in Österreich Kategorie:Barocke Kirche Kategorie:Barockbauwerk in Kärnten Kategorie:Erbaut in den 1770er Jahren