Andrew L. Young (* 1960 in New York City, New York) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Kameramann und Produzent, bekannt ist er für die Oscar nominierte Dokumentation Ein sizilianisches Schicksal.

Leben Young absolvierte sein Studium der Physical Anthropology an der Yale University und erlangte dort auch seinen Master-Abschluss. Im Jahr 1991 gründete er zusammen mit Susan Todd die Produktionsfirma Archipelago Films, die sie bis heute gemeinsam leiten. Zusätzlich gründeten sie 2015 die Arise Media, eine gemeinnützige Organisation, die sich mit sozialen und Umweltproblemen auf medialer Ebene auseinandersetzt.

Für den Dokumentarfilm Ein sizilianisches Schicksal (Children of Fate: Life and Death in a Sicilian Family) waren er und Todd bei der Oscarverleihung 1994 in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ nominiert. Der Film erhielt bereits 1993 auf dem Sundance Film Festival den Preis für den besten Dokumentarfilm (Excellence in Cinematography Award Documentary). Im Film wird das Porträt von drei Generationen einer sizilianischen Familie gezeichnet, die in Armut lebt, im Fokus steht dabei Angela. Der Film knüpft 30 Jahre später an die Geschichte der Dokumentation Cortile Cascino an, die 1961 vom Vater des Regisseurs, Robert M. Young, umgesetzt wurde.

Für Lives in Hazard wurden die beiden von der Directors Guild of America im Jahr 1995 für den DGA nominiert. Beim Sundance Film Festival 1996 erhielten sie eine Auszeichnung für den Film Cutting Loose.

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Einzelnachweise

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