mini|alt=Michelle Coleman sitzt nach einem Rennen am Beckenrand, die Unterschenkel baumeln, im Bildausschnitt nicht sichtbar, im Wasser. Sie trägt einen dunkelgrünen Badeanzug mit einem gelben Längsstreifen rechts und links.|Michelle Coleman 2015 bei den Weltmeisterschaften in Kasan Michelle Elizabeth Coleman (* 31. Oktober 1993 in Vallentuna) ist eine schwedische Schwimmerin. Sie gewann bis November 2024 bei Schwimmweltmeisterschaften auf der 50-Meter-Bahn zweimal Silber und auf der 25-Meter-Bahn zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze. Bei Schwimmeuropameisterschaften erschwamm sie auf der Langbahn einmal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze und auf der Kurzbahn viermal Gold und je zweimal Silber und Bronze.

Sportliche Karriere Die 1,86 Meter große Michelle Coleman schwamm für Vereine aus Täby und aus Stockholm und nimmt regelmäßig an den Rennen der Profiserie teil.

Die Jahre bis zur ersten Olympiateilnahme 2012 Coleman debütierte 2009 im Weltcup. Bei den Kurzbahneuropameisterschaften 2009 schied sie im Vorlauf über 50 Meter Freistil aus.Michelle Coleman bei www.worldaquatics.com Ende 2010 bei den Kurzbahnweltmeisterschaften in Dubai kam sie bei ihren Einzelstarts über 50 Meter und 100 Meter Rücken ebenfalls nicht über den Vorlauf hinaus. In den drei Staffeln trat sie jeweils im Vorlauf an und qualifizierte sich für den Endlauf, in dem sie dann nicht dabei war.Kurzbahnweltmeisterschaften 2010 bei the-sports.org

2011 gewann sie bei den schwedischen Kurzbahnmeisterschaften den Meistertitel über 100 Meter Rücken. Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Shanghai schied sie mit der 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel im Vorlauf aus.Weltmeisterschaften 2011 bei the-sports.org Ende 2011 bei den Kurzbahneuropameisterschaften in Stettin wurde sie Sechste über 50 Meter Rücken. Mit der 4-mal-50-Meter-Freistilstaffel belegte sie den fünften Platz, mit der 4-mal-50-Meter-Lagenstaffel wurde sie Sechste.Kurzbahneuropameisterschaften 2011 bei the-sports.org

Im Mai 2012 bei den Europameisterschaften in Debrecen gewann die 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel mit Ida Marko-Varga, Michelle Coleman, Sarah Sjöström und Gabriella Fagundez die Silbermedaille hinter dem deutschen Quartett. Alle vier schwedischen Schwimmerinnen erreichten in den Vorläufen über 100 Meter Freistil eine der acht besten Zeiten, aber nur Sjöström und Fagundez durften ins Halbfinale aufsteigen und erreichten auch das Finale.Europameisterschaften 2012 bei the-sports.org Zwei Monate später bei den Olympischen Spielen in London fand zunächst die 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel statt. Sjöström, Coleman, Marko-Varga und Fagundez erreichten das Finale mit der siebtschnellsten Zeit, im Finale wurden die Schwedinnen nach einem Frühstart der Schlussschwimmerin disqualifiziert. Eine Woche später schied die 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel mit Sarah Sjöström, Jennie Johansson, Martina Granström und Michelle Coleman mit der zehntbesten Zeit im Vorlauf aus. Zur Finalteilnahme fehlte über eine Sekunde. Ende 2012 bei den Kurzbahnweltmeisterschaften in Istanbul erreichte Coleman ihr einziges Finale beim Einzelstart über 100 Meter Freistil. Mit 0,72 Sekunden Rückstand auf Bronze schwamm sie auf den sechsten Platz.Kurzbahnweltmeisterschaften 2012 bei the-sports.org

Die Jahre bis zur zweiten Olympiateilnahme 2016 mit dem Europameistertitel 2014 2013 wurde Coleman auf der Langbahn schwedische Meisterin über 200 Meter Freistil. Bei den Weltmeisterschaften in Barcelona erreichte die 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel mit Michelle Coleman, Louise Hansson, Sarah Sjöström und Nathalie Lindborg den vierten Platz mit 0,79 Sekunden Rückstand auf die drittplatzierten Niederländerinnen. Über 100 Meter und 200 Meter Freistil schied Coleman jeweils im Halbfinale aus, die Lagenstaffel wurde im Vorlauf Neunte.Weltmeisterschaften 2013 bei the-sports.org Ende des Jahres bei den Kurzbahneuropameisterschaften 2013 in Herning erreichte Coleman in vier Disziplinen den Endlauf. Sie wurde Sechste über 100 Meter Freistil und wurde Dritte über 50 Meter Rücken. Die 4-mal-50-Meter-Freistilstaffel schwamm mit Coleman, Sjöström, Hansson und Magdalena Kuras im Vorlauf Weltrekord, wobei die Zeit vier Sekunden über der bis dahin nur als Weltbestzeit geführten Leistung der Niederländerinnen von den Kurzbahneuropameisterschaften 2009 lag. Im Finale siegten die Däninnen vor den Schwedinnen und den Russinnen, alle drei Staffeln waren schneller als der Rekord aus dem Vorlauf und schlugen innerhalb von 0,09 Sekunden an. Eine weitere Silbermedaille gewann die 4-mal-50-Meter-Lagenstaffel mit Michelle Coleman, Jennie Johansson, Sarah Sjöström und Louise Hansson, die allerdings über eine Sekunde Rückstand auf die Däninnen auswies.Kurzbahneuropameisterschaften 2013 bei the-sports.org

2014 wurde Coleman schwedische Meisterin über 100 Meter und 200 Meter Rücken, und zwar sowohl Anfang Juli auf der 50-Meter-Bahn als auch im November auf der 25-Meter-Bahn. Bei den Europameisterschaften in Berlin siegte zunächst die 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel mit Coleman, Kuras, Hansson und Sjöström mit 0,44 Sekunden Vorsprung vor den Niederländerinnen. Über 100 Meter Freistil gewann Sarah Sjöström mit fast einer Sekunde Vorsprung vor der Niederländerin Femke Heemskerk, 0,11 Sekunden hinter Heemskerk erschwamm Coleman die Bronzemedaille. Die 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel mit Coleman, Hansson, Sjöström und Stina Gardell schlug eine halbe Sekunde nach den Italienerinnen an und hatte über drei Sekunden Vorsprung vor den drittplatzierten Ungarinnen. Im Einzelfinale über 200 Meter Freistil war Coleman als einzige Schwedin dabei und belegte den sechsten Rang. In der 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel schließlich siegte das dänische Quartett mit 0,42 Sekunden vor Ida Lindborg, Jennie Johansson, Sarah Sjöström und Michelle Coleman.Europameisterschaften 2014 bei the-sports.org Anfang Dezember bei den Kurzbahnweltmeisterschaften in Doha verfehlte Coleman als Zehnte des Halbfinales über 100 Meter Rücken den Finaleinzug. Mit der 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel belegte sie den siebten Platz. Es folgte der fünfte Platz über 100 Meter Freistil, bei ihren anderen Einzelstarts schied Coleman vorzeitig aus. Zum Abschluss der Wettbewerbe erreichte die 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel mit Michelle Coleman, Jennie Johansson, Sarah Sjöström und Louise Hansson den vierten Platz mit einer Sekunde Rückstand auf die drittplatzierten Japanerinnen.Kurzbahnweltmeisterschaften 2014 bei the-sports.org

Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Kasan fand zunächst die 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel statt. Coleman, Hansson, Sjöström und Kuras erreichten als Vierte das Ziel mit über einer Sekunde Rückstand auf das US-Quartett. Über 100 Meter Rücken trat Coleman als Zwölfte des Vorlaufs nicht zum Halbfinale an. Über 100 Meter Freistil und über 200 Meter Freistil schied sie jeweils im Halbfinale aus. Die 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel mit Sjöström, Hansson, Coleman und Ida Marko-Varga schlug als Vierte eine Sekunde nach den drittplatzierten Chinesinnen an. In der 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel siegten die Chinesinnen mit 0,87 Sekunden Vorsprung vor Coleman, Johansson, Sjöström und Hansson, die mit neuem Europarekord 0,32 Sekunden Vorsprung auf die drittplatzierten Australierinnen hatten.Weltmeisterschaften 2015 bei the-sports.org Eine weitere Endkampfplatzierung gelang der 4-mal-100-Meter-Mixed-Freistilstaffel mit Christoffer Carlsen, Simon Sjödin, Michelle Coleman und Louise Hansson, die nach viertbester Vorlaufzeit im Finale den achten Rang belegte.Weltmeisterschaften 2015 (Mixed) bei the-sports.org

Im Jahr darauf fand bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro zuerst die 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel statt. Michelle Coleman, Louise Hansson, Ida Lindborg und Sarah Sjöström erreichten das Finale mit der sechstbesten Vorlaufzeit. Im Endlauf waren Coleman, Sjöström, Marko-Varga und Hansson eine halbe Sekunde schneller und belegten den fünften Platz mit drei Sekunden Rückstand auf Bronze. Bei ihrem einzigen Einzelstart über 200 Meter Freistil kam Coleman mit der siebtbesten Vorlaufzeit und der fünftbesten Halbfinalzeit in den Endlauf. Im Finale wurde sie Siebte mit 1,35 Sekunden Rückstand auf die drittplatzierte Australierin Emma McKeon. Die 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel mit Coleman, Marko-Varga, Sjöström und Hansson wurde Fünfte mit fast fünf Sekunden Rückstand auf die drittplatzierten Kanadierinnen. Im abschließenden Wettbewerb der 4-mal-100-Meter-Lagenstaffeln trat die schwedische Mannschaft mit den vier Schwimmerinnen an, die im Vorjahr Weltmeisterschaftszweite geworden waren. Mit einer gegenüber dem Weltmeisterschaftsfinale vier Sekunden schwächeren Zeit waren die Schwedinnen im olympischen Vorlauf nur die neuntbeste Staffel und verfehlten den Finaleinzug um 0,12 Sekunden. Im Endlauf unterboten die drittplatzierten Däninnen auch den Europarekord der Schwedinnen aus dem Vorjahr.

Die Jahre 2017 bis 2020 mit dem Kurzbahneuropameistertitel 2017 mini|alt=In der Totale sind zwei Kameraleute zu sehen. Michelle Coleman trägt beim Einmarsch in die Halle eine blaue Trainingshose, eine weiße Trainingsjacke und eine gelbe Badekappe.|Michelle Coleman bei den Weltmeisterschaften 2017 vor dem Halbfinale über 200 Meter Freistil Im Juli 2017 fanden die Weltmeisterschaften in Budapest statt. Die 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel mit Sarah Sjöström, Michelle Coleman, Ida Lindborg und Louise Hansson belegte den fünften Platz. Über 200 Meter Freistil und über 100 Meter Freistil schied Coleman jeweils im Halbfinale aus. Die 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel mit Ida Lindborg, Jennie Johansson, Sarah Sjöström und Michelle Coleman wurde Fünfte mit einer Sekunde Rückstand auf die drittplatzierten Australierinnen.Weltmeisterschaften 2017 bei the-sports.org Im Dezember bei den Kurzbahneuropameisterschaften 2017 in Kopenhagen siegte die niederländische 4-mal-50-Meter-Freistilstaffel mit zwei Sekunden Vorsprung vor Michelle Coleman, Sarah Sjöström, Louise Hansson und Nathalie Lindborg, die ihrerseits eine Zehntelsekunde vor den Däninnen anschlugen. Über 200 Meter Freistil belegte Coleman den vierten Platz mit einer halben Sekunde Rückstand auf die Drittplatzierte. Die 4-mal-50-Meter-Lagenstaffel mit Hanna Rosvall, Sophie Hansson, Sara Junevik und Michelle Coleman erreichte das Finale mit der siebtbesten Vorlaufzeit. Im Endlauf schwammen Rosvall, Hansson, Sjöström und Coleman drei Sekunden schneller als die Vorlaufstaffel und siegten mit 0,57 Sekunden vor den Däninnen.Kurzbahneuropameisterschaften 2017 bei the-sports.org

Ein Jahr später bei den Kurzbahnweltmeisterschaften 2018 in Hangzhou wurde Coleman Sechste über 200 Meter Freistil. Über 100 Meter Freistil schlug sie mit einer halben Sekunde Rückstand auf die Medaillenränge als Vierte an.Kurzbahnweltmeisterschaften 2018 bei the-sports.org Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Gwangju erreichten Sarah Sjöström, Michelle Coleman, Louise Hansson und Sophie Hansson den sechsten Platz in der 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel. Bei ihren Einzelstarts schwamm Coleman ins Halbfinale über 50 Meter Freistil und über 100 Meter Freistil. Die 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel mit Michelle Coleman, Sophie Hansson, Louise Hansson und Sarah Sjöström wurde Siebte.Weltmeisterschaften 2019 bei the-sports.org Wegen der COVID-19-Pandemie fanden 2020 keine internationalen Meisterschaften statt. Michelle Coleman war bis Februar 2020 und dann wieder ab Oktober bei den Profiwettbewerben dabei.

Die Jahre ab 2021 mit der dritten Olympiateilnahme und zwei Kurzbahnweltmeistertiteln