mini|300px|Synagoge und Holocaustdenkmal in Maribor mini|300px|Synagoge Maribor, im Hintergrund der Judenturm Die Synagoge am Judenplatz in Maribor () im Osten Sloweniens wurde wahrscheinlich im 14. Jahrhundert errichtet. Die profanierte Synagoge ist ein slowenisches Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung.

Sie wurde bis 1497 für Gottesdienste genutzt.Premk, Janez; Premk, Anja (2015). Mariborska Sinagoga. Ljubljana: Umetnostnozgodovinski inštitut Franceta Steleta ZRC SAZU. str. 45, 75. COBISS 283094016. ISBN 978-961-254-867-4.

Geschichte Die Synagoge wurde erstmals 1354 erwähnt. 1497 mussten die Juden auf Anordnung des Habsburger Herrschers Maximilian I. die Steiermark verlassen und somit auch Maribor, das bis damals das wichtigste Zentrum des Judentums in dem Gebiet des heutigen Sloweniens war.

1501 wurde die Synagoge in die Katholische Allerheiligen-Kirche umgebaut, nach 1785 umgeändert und als Lagerhaus genutzt.

Fünfhundert Jahre nachdem das Gebäude am Platz Židovski trg seinen ursprünglichen Zweck verlor, wurde die Synagoge restauriert, wird aber nicht als religiöse Einrichtung genutzt.

Heutige Nutzung Seit 2011 wirkt darin das Zentrum für jüdisches Kulturerbe Synagoge Maribor, dessen Hauptzweck die Erforschung, Erhaltung und Pflege dieses Erbes in Slowenien ist. In der Synagoge finden kulturelle und wissenschaftliche Veranstaltungen statt, um sie als Raum für den interkulturellen und interreligiösen Dialog wiederzubeleben.

Weblinks

Die Synagoge von Maribor auf visitmaribor.si (abgerufen am 21. November 2023) Maribor Synagogue: Between Facts and Reinterpretation (engl.) Zur Archäologie, Geschichte und Architektur.

Einzelnachweise

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