mini|Rennszene aus dem Großen Preis von Amerika. Harry Grant (Nr. 30) liegt vor Hughie Hughes (Nr. 28) Die AAA-Saison 1915 war die siebte offizielle Saison der nationalen Automobilmeisterschaft in den Vereinigten Staaten. Sie bestand aus 27 Rennen, die zwischen dem 9. Januar und dem 25. November ausgetragen wurden. Die Saison bestand aus einzelnen Rennen, ohne dass ein Meistertitel vergeben wurde. Seite 24
Rennergebnisse Es gab 27 Rennen, die auf 22 verschiedenen Rennstrecken ausgetragen wurden. 18 Rennen fanden auf Ovalkursen statt und neun auf temporären Straßenkursen. Erstmals wurde im Rahmen der Serie auf „Board tracks“ gefahren, deren Oberfläche aus Holzbrettern bestand. Dabei handelte es sich um ovale und zum Teil auch kreisförmige Rennstrecken mit oft hohen Steilkurven. Der Twin City Motor Speedway war das erste Betonoval in den Vereinigten Staaten. Der Bau kostete 900.000 USD.
Nr. Datum Ort (Staat) Rennen / Rennstrecke Fahrzeugklasse Distanz (mi / km) Runden Sieger Fahrzeug 1 9. Januar San Diego (CA) San Diego Exposition Road RacePoint Loma Road Race Course (T) Klasse D, Frei für alle 305,082 / 491,051 Runden Earl Cooper Stutz 2 3. Februar Tropico (CA) Tropico Road RaceTropico Road (T) Klasse D, Frei für alle 101,018 / 162,653 Runden Eddie O’Donnell Duesenberg 3 7. Februar Los Angeles (CA) Ascot RaceAscot Speedway (UO) Klasse D, Frei für alle 100 / 160,9100 Runden Eddie O’Donnell Duesenberg 4 27. Februar San Francisco (CA) Großer Preis von AmerikaSan Francisco World’s Fair Course (T) unbekannt 406,12 / 653,6104 Runden Dario Resta Peugeot 5 6. März William K. Vanderbilt CupSan Francisco World’s Fair Course (T) Klasse E, bis 600 cu in 300,685 / 483,977 Runden Dario Resta Peugeot 6 17. März Venice (CA) Venice RaceVenice Road Race Course (T) unbekantt 301,185 / 484,797 Runden Barney Oldfield Maxwell 7 20. März Tucson (AZ) Tucson RaceTucson Road Race Course (T) unbekannt 103,152 / 166,024 Runden Barney Oldfield Maxwell 8 29. April Oklahoma City (OK) Southern Sweepstakes Road RaceOklahoma City Road Race Course (T) unbekannt 299,532 / 482,183 Runden Bob Burman Peugeot 9 31. Mai Indianapolis (IN) International 500 Mile SweepstakesIndianapolis Motor Speedway (ZO) bis 300 cu in 500 / 804,7200 Runden Ralph DePalma Mercedes 10 9. Juni Galesburg (IL) Galesburg RaceGalesburg District Fairgrounds (UO) bis 450 cu in 100 / 160,9100 Runden Eddie O’Donnell Duesenberg 11 26. Juni Maywood (IL) Chicago RaceSpeedway Park (HO) unbekannt 500 / 804,7250 Runden Dario Resta Peugeot 12 3. Juli Stevens (SD) Sioux City RaceSioux City Speedway (UO) bis 450 cu in 300 / 482,8150 Runden Eddie Rickenbacker Maxwell 13 4. Juli Tacoma (WA) Montamarathon Trophy RacePacific Coast Speedway (HO) bis 450 cu in 250 / 402,3125 Runden Glover Ruckstell Mercer 14 5. Juli Golden Potlach Trophy RacePacific Coast Speedway (HO) unbekannt 200 / 321,9100 Runden Eddie Pullen Mercer 15 5. Juli Council Bluffs (IA) Omaha RaceOmaha Speedway (HO) unbekannt 300 / 482,8240 Runden Eddie Rickenbacker Maxwell 16 9. Juli Burlington (IA) Burlington RaceTri-State Fair Grounds (UO) unbekannt 100 / 160,9200 Runden Bob Burman Peugeot 17 7. August Valley Junction (IA) Des Moines RaceDes Moines Speedway (HO) bis 300 cu in 300 / 482,8300 Runden Ralph Mulford Duesenberg 18 7. August Maywood (IL) Chicago Cup Match RaceSpeedway Park (HO) Klasse E 100 / 160,950 Runden Dario Resta Peugeot 19 20. August Elgin (IL) Chicago Auto Club Trophy RaceElgin Road Race Circuit (T) bis 300 cu in 300,456 / 483,536 Runden Earl Cooper Stutz 20 21. August National Trophy RaceElgin Road Race Circuit (T) bis 450 cu in 300,456 / 483,536 Runden Gil Andersen Stutz 21 28. September Kalamazoo (MI) Kalamazoo RaceKalamazoo Fairgrounds (UO) bis 300 cu in 100 / 160,9100 Runden Ralph DePalma Stutz 22 4. September Fort Snelling (MN) Minneapolis RaceTwin City Motor Speedway (BO) Frei-für-alle-Klasse 500 / 804,7250 Runden Earl Cooper Johnny Aitken Stutz 23 18. September Cranston (RI) Providence RaceNarragansett Park (BO) unbekannt 100 / 160,9100 Runden Eddie Rickenbacker Maxwell 24 9. Oktober Sheepshead Bay (NY) Astor CupSheepshead Bay Speedway (HO) bis 300 cu in 350 / 281,6175 Runden Gil Andersen Stutz 25 2. November Harkness Gold Medal RaceSheepshead Bay Speedway (HO) unbekannt 100 / 160,950 Runden Dario Resta Peugeot 26 20. November Phoenix (AZ) Phoenix RaceArizona State Fairgrounds (UO) Klasse D, Frei für alle 109 / 175,4109 Runden Earl Cooper Stutz 27 25. November San Francisco (CA) San Francisco Race 3Panama-Pacific Exhibition Track (UO) unbekannt 100 / 160,9100 Runden Earl Cooper Stutz Erklärung: T: temporärer Straßenkurs, BO: Betonoval, HO: Holzoval, UO: unbefestigtes Oval, ZO: Ziegelsteinoval
Kurzmeldungen Jack Callaghan verunfallte nach 14 Runden in Ascot und starb einen Tag später an seinen Verletzungen Die ersten Drei Barney Oldfield, William Carlson und Ralph Delno fuhren das 100-Meilen-Rennen in Tucson ohne Stopp. Oldfield benutzte dieselben Reifen, die er beim Rennen zuvor in Venice benutzt hatte. Das 500-Meilen-Rennen in Indianapolis war für den 29. Mai geplant. Wegen Regens wurde es auf den 31. Mai verschoben. Charles Cox wurde bei einem Unfall mit dem späteren Sieger Rickenbacker in Sioux City tödlich verletzt. Maxwell-Fahrer William Carlson und sein Mechaniker Paul Franzen verunfallten beim Montamarathon Trophy Race nach 56 Runden tödlich. Ray Harroun, der Maxwell-Teammanager, beschloss, dass sich das Team aus dem Motorsport zurückzog. Joe Cooper hatte nach 39 Runden auf dem Des Moines Speedway einen Reifenschaden und starb bei dem darauf folgenden Unfall. Billy Chandler verunfallte nach 239 Runden. Sein Mechaniker Morris Kessler starb dabei. Harry Grant verunfallte beim Training zum Astor Cup tödlich. Das Harkness Gold Medal Race war ein Einladungsrennen. Das Rennen in Phoenix war über 150 Runden geplant und nach 109 Runden wegen Dunkelheit abgebrochen. Eddie O’Donnell absolvierte mit 17 Rennen die meisten. Mit jeweils fünf Siegen waren Earl Cooper und Dario Resta die siegreichsten Fahrer.
Bester Fahrer mini|Earl Cooper beendete die Rennen auf dem Tacoma Speedway jeweils als Zweiter. Hier beim Montamarathon. Earl Cooper wurde von der Zeitschrift Motor Age ein zweites Mal nach 1913 zum besten Fahrer des Jahres gewählt. 1927 wurden für mehrere Saisons rückwirkend Meisterschaften berechnet. Auch hier lag Cooper vorne. Diese Titel werden jedoch nicht als offiziell betrachtet.Seite 6 des
Einzelnachweise
Weblinks Saisonübersicht auf champcarstats.com (englisch) Saisonübersicht auf racing-reference.info (englisch) Saisonübersicht auf motorsportmagazine.com (englisch)
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