mini|Jean-Luc D’Auria in der Boxengasse in Imola. mini|Jean-Luc D’Auria und Stuart White nach ihrem Sieg in Misano. Jean-Luc D’Auria (* 26. April 1999) ist ein Schweizer Automobilrennfahrer. Er fuhr er unter anderem in der italienischen GT3-Meisterschaft, beim ADAC GT Masters, in der GT4 European-Series und bei der Lamborghini Super Trofeo. Vorher nahm er von 2017 bis 2019 an Motocross-Meisterschaften der nationalen Organisationen FMS (Föderation der Motorradfahrer Schweiz) und MXRS (Motocross Race Series) teil.
Karriere D’Auria nahm während der Jahre 2017 bis 2019 an nationalen Motocross-Meisterschaften teil. 2020 durch eine Zufallsentdeckung erstmals in einem Rennauto gefahren, testete er nur wenige Tage in einen GT4-Rennwagen, bevor er im Januar 2021 mit dem 12-Stunden-Rennen von Abu Dhabi sein erstes Rennen bestritt und für sein Team Villorbacorse die Bestzeit in der Qualifikation zum 12-Stunden-Rennen sowie den Sieg in der GT4-Klasse sicherte. Das italienischen Team nahm ihn für die GT4 European Series unter Vertrag, die höchste Kategorie in der GT4-Meisterschaft.
Nach einem Jahr in der GT4 wechselte der Schweizer zum italienischen Team Vincenzo Sospiri Racing, kurz VSR. Zusammen mit seinem französischen Teamkollegen Stéphane Tribaudini trat er in der Lamborghini Super Trofeo Europe an. In zehn Rennen fuhr er dreimal aufs Podest und holte sich eine Pole-Position.
Jedes Jahr wählt Lamborghini weltweit 20 Fahrer, welche Teil des Lamborghini-Young-Drivers-Programm werden. Im Rahmen dieses Programms erhalten die Fahrer, welche zwischen 17 und 26 Jahre alt sind, ein spezifisches separates Coaching, um ihre Fähigkeiten auf und neben der Rennstrecke weiter zu verbessern. Jean-Luc D’Auria erhielt bereits nach der ersten Qualifikation die Bestätigung, dass er Teil des Programms im Jahr 2022 sein würde.
In den Jahren 2023 und 2024 fuhr D’Auria für Emil Frey Racing. In der eigens geschaffenen Academy durfte er sich als Rookie in der GT3 beweisen. Zusammen mit dem südafrikanischen Rennfahrer Stuart White fuhr er in der italienischen GT3-Serie und konnte in Misano in seiner Rookie-Saison seinen ersten GT3-Sieg feiern. In einem Rennen gegen den mehrfachen DTM-Champion Bruno Spengler und dem Mercedes-AMG-Formel-1-Fahrer Andrea Kimi Antonelli setzte sich das Emil-Frey-Duo durch. In acht Rennen errang D’Auria einen Sieg, vier Podien und eine Pole-Position. 2024 startete der Schweizer beim ADAC GT Masters in seine zweite Saison mit Emil Frey Racing, mit dem Schweizer Fahrer Alain Valente an seiner Seite. GSie fuhren eine Pole-Position und einen Rennsieg heraus.
Nach finanziellen Schwierigkeiten konnte sich D'Auria 2025 mit dem italienischen Mercedes-Team Iron Lynx zusammentun und in der italienischen GT3-Meisterschaft einen Gaststart in Imola erkämpfen. Zusammen mit dem Mercedes-Junior-Fahrer Lin Hodenius holte er dabei den Sieg.Jean-Luc D'Auria sorgt in Imola für grossen Schweizer Jubel. Blick, 4. August 2025. Abgerufen am 6. Juni 2026
Wegen fehlenden Sponsoren konnte er sich keinen Startplatz mehr leisten und stand vor dem Aus, bevor sich ihn das italienische BMW-Kundenteam Nova Race für die Saison 2026 in der italienischen GT3-Endurance-Meisterschaft unter Vertrag nahm, zusammen mit dem Winterthurer Jasin Ferati und Francesco Guerra. mini|Jean-Luc D’Auria in seinem Ferrari 488 beim Training in Misano.
Statistik Karrierestationen 2017–2019: Motocross 2021: Gulf-12-Hours Bahrain, GT4-European Series 2022: Lamborghini Super Trofeo 2023: Italienische GT3-Meisterschaft (Sprint) 2024: ADAC GT Masters 2025 Italienische GT3-Meisterschaft (Endurance) 2026 Italienische GT3-Meisterschaft (Endurance)
Weblinks
Jean-Luc D’Auria: Jean-Luc D’Auria official website Watson: Der einzigartige Weg von Jean-Luc D’Auria Blick: Doku über Rennfahrer Jean-Luc D’Auria Aargauer Zeitung: Jean-Luc D’Auria will lieber in die DTM als in die Formel 1
Einzelnachweise
Kategorie:Rennfahrer (Schweiz) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1999 Kategorie:Mann