Die Liste der Dreitausender in den Berner Alpen verzeichnet die Berggipfel im Massiv der Berner Alpen in der Schweiz mit einer Höhe von bis

Der hochalpine Abschnitt dieser Gebirgsgruppe der Alpen, der von einigen Viertausendern dominiert wird und ausserdem viele Gletscher und darunter mit dem Grossen Aletschgletscher das grösste Eisfeld der Alpen umfasst, ist als UNESCO-Weltnaturerbe «Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch» ausgezeichnet.Lage des UNESCO-Weltnaturerbes «Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch» auf swisstopo. In diesem Landschaftsschutzgebiet liegen die meisten Dreitausender der Berner Alpen.

Geographie mini|Der Grosse Aletschgletscher ist umgeben von mehreren Bergen mit über 3000 m Höhe Bei der Einteilung der Alpen in Gebirgsgruppen wird manchmal zwischen dem Massiv der Berner Alpen im engeren Sinne und der Gebirgsgruppe der Berner Alpen im weiteren Sinne unterschieden. Letztere enthalten neben den Berner Alpen noch die Urner Alpen und die Waadtländer Alpen sowie die Berner Voralpen. Dieser Artikel berücksichtigt das Areal der Berner Alpen im engeren Sinne mit weiten Berglandschaften in den Kantonen Bern und Wallis. Dazu gehören mehrere Massive, die im Süden vom obersten Flussabschnitt der Rhone im Kanton Wallis bis zur Morge, im Nordosten von der Gebirgsstrecke der Aare im Haslital und bis zum Thunersee sowie im Nordwesten von den Flüssen Simme und Saane begrenzt werden.

Während die Urner Alpen östlich der Berner Alpen ebenfalls zahlreiche Berge aufweisen, die höher als sind (Liste der Dreitausender in den Urner Alpen), ist das Gebirge in den Waadtländer Alpen etwas weniger hoch; dort gibt es nur drei Berge dieser Kategorie (Oldenhorn, Les Diablerets, Grand Muveran); der Gipfel des markanten Bergstocks Dents de Morcles am südöstlichen Ende der ganzen Berggruppe hat eine Höhe von

Über den zentralen Gipfelkamm der Berner Alpen verläuft eine Europäische Hauptwasserscheide zwischen den Flussgebieten des Rheins und der Rhone. Der höchsten Linie in der Bergkette folgt im Allgemeinen auch die Kantonsgrenze zwischen Bern und dem Wallis. In den Berner Alpen (im engeren Sinne) verläuft der Abschnitt der Wasserscheide vom Grimselpass () im Nordosten bis zum Sanetschpass () im Südosten. Im Bergmassiv befindet sich eine Gruppe von Viertausendern mit dem Finsteraarhorn () als dem höchsten Gipfel der Berner Alpen. Die Viertausender sind von einer grossen Zahl weniger hoher, teils für den Alpinismus und den Tourismus ebenfalls sehr bedeutender Berge im Bereich der Dreitausender und der Zweitausender begleitet. Viele markante und prominente Erhebungen mit einer Gipfelhöhe von weniger als haben für die Geografie der Berner Alpen eine grosse Bedeutung als eigenständige Berge und bekannte Reiseziele, die teilweise mit Bergbahnen erschlossen sind. Von den Dreitausendern der Berner Alpen ist nur der Bergstock Sphinx auf dem Jungfraujoch direkt mit einer Bergbahn erreichbar.

Dominanz und Schartenhöhe Die Liste verzeichnet Berge mit ganz unterschiedlichen Positionen innerhalb ihrer topographischen Umgebung. Neben auffälligen und markanten Bergen, die einen Gebirgsabschnitt als einzelne Gestalten dominieren, gibt es viele Erhebungen, die sich neben höheren Bergen oder innerhalb einer Bergkette verhältnismässig wenig abheben. Die Schartenhöhe dient zur Definition kleinerer Berge in Bezug auf die Hauptgipfel. Auf den langgezogenen Bergketten der Berner Alpen finden sich zahlreiche bekannte, landschaftlich prägende Dreitausender mit einer geringen Schartenhöhe, die wegen ihrer topographischen oder alpinistischen Bedeutung ebenfalls in die Liste aufgenommen wurden.

Durch eine Schartenhöhe von mindestens 30 m werden nach Eberhard Jurgalski «kleine Nebengipfel» definiert, durch eine Schartenhöhe von mindestens 60 m «grosse Nebengipfel».Eberhard Jurgalski: Das erweiterte Prominenzkonzept: Ein mathematisches Einteilungssystem für alle Berge und Gebirge, weltweit anwendbar vom Hochgebirge bis zu Heimathügeln. In: Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft Band 61/62 (2015/16), S. 105–110 (PDF; 282 kB). Gipfel mit einer Schartenhöhe von mindestens 90 m werden von Jurgalski als «relativ selbstständige Hauptgipfel» bezeichnet, Gipfel mit einer Schartenhöhe von mindestens 180 m als «grosse Hauptgipfel» (oder «Nebenberge») und solche mit mindestens 300 m Schartenhöhe als «Berge».

Legende Bild: Abbildung des Berggipfels so weit vorhanden Gipfel: Name des Berggipfels Höhe: Höhe des Berges in Meter über Meer. Die Daten basieren auf der Landeskarte der Schweiz.Wenn die Höhe der Bezugsscharte aus der Karte nicht ersichtlich ist, wird in der Tabelle mit «ca.» eine geschätzte Schartenhöhe angegeben, welche auf der Auswertung einer grossen Zahl von Fotografien beruht. Lage: Lage des Berges im Kanton Bern, im Kanton Wallis oder auf der Kantonsgrenze sowie Koordinaten des Gipfels Dominanz: Die Dominanz beschreibt den Radius des Gebietes, das der Berg überragt. Angegeben in Kilometern mit Bezugspunkt. Schartenhöhe: Die Schartenhöhe ist die Höhendifferenz zwischen der Gipfelhöhe und der höchstgelegenen Einschartung, bis zu der man mindestens absteigen muss, um einen höheren Gipfel zu erreichen. Angegeben in Metern mit Bezug zum nächsthöheren Berg. Bemerkungen: Hinweise zu Namengebung, Lage, Dominanz usw. C: Weitere Bilder, Daten Anmerkungen: «Schartenhöhe in Metern» wird gegebenenfalls mit SH abgekürzt. Alle Gipfel mit einer Höhe über 3500 m und einer Schartenhöhe über 50 m sind gelistet. Viele Gipfel mit einer Höhe unter 3500 m und einer Schartenhöhe über 50 m sind lediglich in der Spalte «Bemerkungen» aufgeführt. Diese Liste erhebt den Anspruch auf Vollständigkeit für Gipfel mit einer Schartenhöhe über 40 m, seien sie gelistet oder in der Spalte «Bemerkungen» aufgeführt. Von den zwölf Fusshörnern können bis zu sechs Gipfel eine Schartenhöhe über 40 m haben. Liste der Dreitausender