Der Mont Nlonako (), in der deutschen Kolonialzeit Nlonakogebirge genannt,Stichwort: Nlonakogebirge. In: Deutsches Kolonial-Lexikon, Band II, Seite 658. Leipzig, 1920. ist ein Vulkan in einem zum Manengouba-Massiv gehörenden Ausläufer des Hochlands von Adamaua. Der Vulkan ist 1836 MeterMont Nlonako auf peakbagger.com (engl.), abgerufen am 15. November 2023. hoch und liegt in der Region Littoral Kameruns.

Nördlich des Berges liegt die Stadt Nkongsamba. Im Osten und Südosten schließt sich das Gebiet des Mont Nlonako Wildlife Reserve an das Bergmassiv an, zu dem auch der Berg selbst gehört.

Der Mont Nlonako beherbergt 93 Amphibienarten, darunter den Goliathfrosch (Conraua goliath) und Arthroleptis nlonakoensis aus der Familie der Langfingerfrösche, dessen spezifischer Beiname nlonakensis sich auf den Berg bezieht, wo das erste Exemplar von Carl Ludwig Ledermann während seiner Expedition nach Kamerun im Jahr 1909 entdeckt wurde.Mirco Plath, Hans-Werner Mirco Herrmann & Wolfgang Böhme: New frog species of the genus Phrynobatrachus (Anura: Phrynobatrachidae) from Mt. Nlonako, Cameroon. Journal of Herpetology. 40 (4). 2006. S. 486–495.Darrel R. Frost: Arthroleptis nlonakoensis (Plath, Herrmann, and Böhme, 2006). Amphibian Species of the World: An Online Reference. Version 6.1. American Museum of Natural History. 2006. Des Weiteren ist Vitex nlonakensis, eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler und der Gattung Vitex, am Berg endemisch.

Aufgrund des Mangels an Beschäftigungs- und Lebensunterhaltsmöglichkeiten betreiben die Einheimischen in und um das Gebiet des Mont Nlonako häufig Jagd und Wilderei.

Literatur F. Tchoua: Preliminary Note on the Nlonako Horst. In T. F. J. Dessauvagie und A. J. Whiteman (Hrsg.): Proceedings of the Conference on African Geology held at the University of Ibadan from 7–14 December 1970 in commemoration of the tenth anniversary of the founding of the Geology Department. 1972. S. 155–162. Haasert und Thorhecht: Bericht über die landeskundliche Expedition. Mitteilungen aus den deutschen Schutzgebieten. 1908. Hans-Werner Herrmann, Wolfgang Böhme, Oliver Euskirchen, Patricia A Hermann, Andreas Schmitz: African biodiversity hotspots: the reptiles of Mt Nlonako, Cameroon. In: Revue suisse de zoologie. 2005. S. 1045–1069. Stichwort: Nlonakogebirge. In: Deutsches Kolonial-Lexikon, Band II. Leipzig, 1920. Seite 658.

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